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32 Postkarten

Post aus Nazideutschland: Das Schicksal einer deutsch-jüdischen Familie aus Hamburg

Veranstaltung am 25. April 2014


Buchvorstellung und Gespräch mit dem Autor Torkel S. Wächter

Porträt Torkel S. Wächter

Torkel S. Wächter
© Jurek Holzer

Alles begann wie in einer Detektivgeschichte - mit einem Fund verknautschter Kartons beim Stöbern auf dem Dachboden des Elternhauses in Stockholm. Das war vor mehr als zehn Jahren.

Damals fand der schwedische Schriftsteller Torkel S. Wächter 32 vergilbte Postkarten, die er zunächst nicht lesen konnte. Er fand heraus, dass sie von seinen Hamburger Großeltern in Sütterlin-Schrift verfasst wurden und zwischen März 1940 und Dezember 1941 bei seinem Vater in Schweden ankamen. Torkel S. Wächter nahm diese Entdeckung zum Anlass, um Deutsch zu lernen und die Geschichte seiner Familie zu erforschen. Seine Arbeit mündete in einem Online-Projekt.

Wann

25. April 2014, 19 Uhr

Wo

Altbau 2. OG, Großer Saal

Eintritt

frei

Kontakt

Nadja Mau
Tel: +49 (0)30 259 93 491
Fax: +49 (0)30 259 93 513
n.mau[at]jmberlin.de

Das nun erschienene Buch »32 Postkarten: Post aus Nazi-Deutschland« gibt einen Einblick in die dramatische Geschichte der Familie Wächter.

Im Gespräch mit Mirjam Wenzel stellt Torkel S. Wächter dieses Buch und sein Online-Projekt vor.

Weitere Informationen zu dem Online-Projekt finden Sie in dem Beitrag »Sprechende Quellen - ein kleiner online-Rundgang« in unserem Blog.

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