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Fahrradtour: Auf den Spuren jüdischer Architekten

Architektour am 20. Juli 2014


Veranstaltung der Freunde des Jüdischen Museums Berlin

Wann

20. Juli 2014, 12 Uhr

Treffpunkt

Ecke Konstanzer Straße / Ruhrstraße in 10709 Berlin-Wilmersdorf

Preis

10 Euro (bei Regen zzgl. BVG-Ticket)

Teilnehmer

max. 20 Personen

Kontakt

Johanna Brandt
Tel: +49 (0)30 259 93 553
Fax: +49 (0)30 259 93 432
j.brandt[at]jmberlin.de

Anfang des 20. Jahrhunderts lebten und arbeiteten über 500 jüdische Architekten in Deutschland, die meisten davon in Berlin. Sie hatten sich oft der Moderne und dem Neuen Bauen verschrieben, ihre Gebäude waren mutige Beispiele dieser neuen Bauaufgaben und ihrer Ästhetik. Ab dem 1. November 1933 wurde mit Inkrafttreten des Reichskulturkammer-Gesetzes allen jüdischen Architekten Berufsverbot erteilt. Viele von ihnen, die nicht auswandern oder fliehen konnten, wurden Opfer des Holocaust. Trotz ihrer großen Bedeutung für die deutsche Architektur und für die Entwicklung Berlins ist ein Großteil dieser Architekten in Vergessenheit geraten.

Wir laden Sie ein, mit uns auf den Spuren dieser Architekten und ihrer Werke in Berlin zu radeln. Die Gesellschaft zur Erforschung des Lebens und Wirkens deutschsprachiger jüdischer Architekten e.V. führt uns durch den Südwesten Berlins und zeigt uns zahlreiche Villen, die in den unterschiedlichsten Stilen gebaut wurden.

Bei Sonnenschein laden wir Sie und Ihr Fahrrad ein, sich mit uns auf Entdeckungstour zu begeben. Bei schlechtem Wetter weichen wir auf die Öffentlichen Verkehrsmittel aus. Der Treffpunkt bleibt derselbe.

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