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Geschichte fühlen und hören

Eine multisensorische Architekturführung für Menschen mit Seheinschränkungen

Veranstaltung am 29. August 2014


Führung

Hände erfühlen einen Schriftzug an einer Wand

Multisensorische Architekturführung für Menschen mit Seheinschränkungen
© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Ellen Brinkmann

Alter

ab Klasse 5

Empfehlung

Führung für Schüler und Erwachsene

Wann

29. August 2014, 16 Uhr (und Termine nach Absprache)

Dauer

1,5 Stunden

Treffpunkt

Altbau EG »Meeting Point« im Foyer

Eintritt

3 Euro zzgl. Eintritt, für Schulklassen 30 Euro (inkl. Eintritt)

Teilnehmer

max. 10 Personen

Kontakt

Führungen
Tel: +49 (0)30 259 93 305
Fax: +49 (0)30 259 93 412
gruppen[at]jmberlin.de

Die Wände neigen sich, der Boden steigt an. Die unterirdische Welt des Jüdischen Museums Berlin mit den Achsen des Exils, des Holocausts und der Kontinuität prägen die besondere Raumerfahrung im Gebäude. Für den Architekten Daniel Libeskind war die deutsch-jüdische Geschichte ein wichtiger Bezugspunkt, den die Museumsarchitektur widerspiegelt. Der labyrinthische Garten des Exils fordert den Gleichgewichtssinn und wirft Fragen nach der Orientierung in der Fremde auf. Im Memory Void lassen sich eiserne Skulpturen betasten, die an die Opfer von Terror und Gewalt erinnern. Die Klänge in den Achsen und Voids verstärken die ungewöhnlichen Sinneseindrücke. »Der kalte Sound ist mit keinem Gebäude vergleichbar«, sagt Jonas Hauer, der Guide für Blindenführungen. Außerdem machen Tastmodelle und Berührungen die deutsch-jüdische Geschichte begreifbar.

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