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Akademie des Jüdischen Museums Berlin im Eric F. Ross Bau

Daniel Libeskinds Entwurf »Zwischenräume«


Baustelle der zukünftigen Akademie des Jüdischen Museums Berlin - Fassade mit Eingangskubus

Baustelle der Akademie des Jüdischen Museums Berlin, Lindenstraße (Außenansicht, September 2012)
© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe

Baustelle der zukünftigen Akademie des Jüdischen Museums Berlin - Innenansicht mit Holzkuben

Baustelle der zukünftigen Akademie des Jüdischen Museums Berlin, Lindenstraße (Innenansicht mit Holzkuben, Dezember 2011)
© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe

Baustelle der zukünftigen Akademie des Jüdischen Museums Berlin - Innenansicht mit Holzkubus

Baustelle der zukünftigen Akademie des Jüdischen Museums Berlin, Lindenstraße (Innenansicht, Dezember 2011)
© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe

Baustelle der zukünftigen Akademie des Jüdischen Museums Berlin - Innenansicht mit Holzkuben

Baustelle der zukünftigen Akademie des Jüdischen Museums Berlin, Lindenstraße (Innenansicht mit Holzkuben, Dezember 2011)
© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe

Baustelle der zukünftigen Akademie des Jüdischen Museums Berlin - Innenansicht mit Holzeinbauten

Baustelle der zukünftigen Akademie des Jüdischen Museums Berlin, Lindenstraße (Innenansicht, Juli 2012)
© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe

Baustelle der zukünftigen Akademie des Jüdischen Museums Berlin - Innenansicht mit Holzeinbauten

Baustelle der zukünftigen Akademie des Jüdischen Museums Berlin, Lindenstraße (Innenansicht, Juli 2012)
© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe

Baustelle der zukünftigen Akademie des Jüdischen Museums Berlin - Innenansicht mit Holzeinbauten

Baustelle der zukünftigen Akademie des Jüdischen Museums Berlin, Lindenstraße (Innenansicht, September 2012)
© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe

Baustelle der zukünftigen Akademie des Jüdischen Museums Berlin - Innenansicht

Baustelle der zukünftigen Akademie des Jüdischen Museums Berlin, Lindenstraße (Innenansicht, September 2012)
© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe

Baustelle der zukünftigen Akademie des Jüdischen Museums Berlin (Vogelperspektive)

Baustelle der zukünftigen Akademie des Jüdischen Museums Berlin (Vogelperspektive, Juli 2012)
© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe

Baustelle der zukünftigen Akademie des Jüdischen Museums Berlin (Vogelperspektive, Juli 2012)
© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe

Die Akademie vereint Bibliothek, Archiv und Museumspädagogik unter einem Dach. Der Entwurf von Daniel Libeskind bindet die Akademie in das bestehende Museumsensemble ein: Das Konzept sind drei geneigte Kuben. Der erste Kubus - Eingangskubus - durchdringt die Fassade des Gebäudes und schafft ein Pendant zum Haupteingang des Jüdischen Museums Berlin im Kollegienhaus und zum Kopf des Libeskind-Baus auf der gegenüberliegenden Seite der Lindenstraße. Die Figur des Kubus variiert ein Thema, das sich auch im Garten des Exils und im Glashof des Museums wiederfindet. Daniel Libeskind entwickelt die neue Akademie damit im Kontext und in der Formensprache der bisherigen Architektur.

In den Eingangskubus werden Oberlichter in Form der ersten beiden Buchstaben des hebräischen Alphabets, Alef und Bet, eingelassen, die auf die Bildungs- und Forschungsarbeiten an diesem Ort verweisen. Im Gebäudeinneren beherbergen zwei weitere gegeneinander geneigte Kuben das Auditorium und die Bibliothek. Die Kuben, die mit Holz verkleidet sind, erinnern einerseits an Transportkisten, andererseits an die Arche Noah. Sie symbolisieren die Überlieferung der Vermächtnisse, die dem Jüdischen Museum Berlin aus aller Welt zugehen, und die in der Akademie bewahrt und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Zwischen den drei Kuben entsteht ein spannungsvoller Raum, der vielfältige Blicke ins Innere sowie auf den zukünftigen Stadtplatz im Außenbereich erlaubt. Diese »Zwischenräume« verbinden den Eric F. Ross Bau und die ehemalige Blumengroßmarkthalle mit dem Kollegienhaus und dessen Glashof sowie dem Libeskind-Bau auf der anderen Straßenseite.

Die Akademie beherbergt neben dem Auditorium und der Freihandbibliothek mit angrenzendem Lesesaal die Räumlichkeiten der Bildungsarbeit: eine Gäste-Schüler-Werkstatt sowie Büro, Seminar- und Besprechungsräume. Durch den Kubus der Bibliothek führt eine Verbindung, die von der Bibliothek räumlich durch eine Glaswand getrennt ist und in den Archivbereich mündet. Hier liegen die Archiv-Depots, Arbeitsräume für Gast-Wissenschaftler, Büro- und Seminarräume. Die Hoffläche im Innenraum zwischen den Gebäudeelementen ist als »Garten der Diaspora« gestaltet.

Der Garten der Diaspora
Ein neues Terrain für pädagogische Programme
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