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Das Museum seit der Eröffnung


Innenansicht des Glashofes
© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe

Das Jüdische Museum Berlin entwickelte sich seit seiner Eröffnung zu einer besonderen Institution in der deutschen Museumslandschaft. Es ist ein lebendiges Zentrum für deutsch-jüdische Geschichte und Kultur und versteht sich als ein Forum für Forschung, Diskussionen und Gedankenaustausch, ein Museum für alle: Jung und Alt, Deutsche und Nichtdeutsche, Juden und Nichtjuden.

Das Jüdische Museum Berlin erhält als öffentlich-rechtliche Stiftung von der Bundesrepublik Deutschland eine jährliche Finanzierung; die restlichen Mittel werden durch Spenden und Einnahmen des Hauses aufgebracht. Seit 2002 findet die Verleihung des Preises für Verständigung und Toleranz im Rahmen des Jubiläums-Dinners mit Freunden und Förderern des Museums statt. Die Spendenerlöse kommen der Kinder- und Jugendbildungsarbeit des Museums zugute.

Seit der Eröffnung besichtigten jährlich über 700.000. d.h. täglich etwa 2.000 Menschen das Jüdische Museum Berlin.

Das Haus orientiert sich an den Interessen seiner Besucher, die von einer eigenen Abteilung erforscht und von einem jungen, freundlichen Team - den sogenannten »Hosts« - in der Ausstellung begrüßt werden.

Die historische Dauerausstellung lädt zu einer Entdeckungsreise durch zwei Jahrtausende deutsch-jüdischer Geschichte ein. Sie erstreckt sich auf über 3.000qm Fläche, wird regelmäßig aktualisiert und enthält zahlreiche interaktive Elemente und Medienstationen. Kulturhistorische Wechselausstellungen, zeitgenössische Kunstinstallationen und Kabinettpräsentationen ergänzen mit einem breiten Themenspektrum die Dauerausstellung. Das multimediale Rafael Roth Learning Center lädt die Besucher ein, an 20 Computerstationen die deutsch-jüdische Geschichte und Kultur zu entdecken.

Ein besonderer Schwerpunkt der Museumstätigkeit liegt im Bereich der Bildungsarbeit: Das umfangreiche pädagogische Angebot, die Forschungsmöglichkeiten in Bibliothek und Archiv sowie das vielfältige Veranstaltungsprogramm richten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Neben Führungen und Workshops finden Vorträge, Konzerte und Lesungen statt. Jährlich wird ein Kultursommer veranstaltet. Im Jahr 2007 wurde zudem die Bildungsinitiative »on.tour – das JMB macht Schule« ins Leben gerufen, bei der das Museum mit einem Tourbus und einer mobilen Ausstellung Schulen in allen Bundesländern besucht.

Im November 2012 wurde ein neues Gebäude von Daniel Libeskind eröffnet: die Akademie des Jüdischen Museums Berlin im Eric F. Ross Bau. Sie beherbergt die Bibliothek, das Archiv und das Bildungs- und Forschungsprogramm des Museums, unter anderem mit einem Schwerpunkt zum Thema Migration und interkulturelle Vielfalt.

Hier finden Sie die Entstehungsgeschichte des Jüdischen Museums Berlin in einer ausführlichen Version als pdf-Datei zum Herunterladen.

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