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Organisation


Mitarbeiter des Jüdischen Museums Berlin vor dem Eingang des Altbaus

Mitarbeiter des Jüdischen Museums Berlin vor dem Eingang des Altbaus
© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe

Das Jüdische Museum Berlin hat die Rechtsform einer öffentlich-rechtlichen Stiftung und trägt somit den vollständigen Namen »Stiftung Jüdisches Museum Berlin«. Die Stiftung dient dem Zweck, jüdisches Leben in Berlin und Deutschland zu erforschen und darzustellen sowie einen Ort der Begegnung zu schaffen.

Mit diesem Ziel verabschiedete der 14. Deutsche Bundestag 2001 das Gesetz zur Errichtung einer »Stiftung Jüdisches Museum Berlin«. Dieses Gesetz ist seitdem unverändert geblieben und wird durch eine Geschäftsordnung für den Stiftungsrat ergänzt. Als bundesunmittelbare Stiftung ist das Museum eine eigenständige juristische Person des öffentlichen Rechts und Bestandteil der sogenannten mittelbaren Staatsverwaltung des Bundes. Dadurch gelten im Unterschied zu privat-rechtlich organisierten Stiftungen die Regeln der »Öffentlichen Hand«, so dass beispielsweise, sämtliche Beschaffungen des Museums den Bestimmungen des Vergaberechts unterliegen.

Das oberste Entscheidungsgremium des Museums ist der Stiftungsrat, dessen Mitglieder durch den Bundespräsidenten berufen werden. Gerichtlich und außergerichtlich wird die Stiftung von ihrem Direktor vertreten, der auch über alle Belange der Stiftung entscheidet, soweit dies nicht dem Stiftungsrat vorbehalten ist. Der Direktor wird seinerseits von den stellvertretenden Direktoren vertreten. Das Museum hat derzeit ca. 120 tariflich beschäftigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst des Bundes (TVöD) angestellt sind. Hinzu kommen Volontärinnen und Volontäre, studentische Hilfskräfte, Praktikanten, Selbständige oder bei Dienstleistern beschäftigtes qualifiziertes Fachpersonal. Insgesamt tragen damit zur Zeit etwa 500 Personen zum Erfolg des Hauses bei.

Die Stiftung Jüdisches Museum Berlin erhält von der Bundesrepublik Deutschland über den Staatsminister für Kultur und Medien, der auch die Rechtsaufsicht über die Stiftung ausübt, eine jährliche Zuweisung, die etwa drei Viertel des Gesamtbudgets abdeckt. Die restlichen Mittel werden größtenteils durch Spenden aufgebracht, aber auch durch Einnahmen des Hauses erwirtschaftet.

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