_
Jüdisches Museum Berlin vor Ort Kinder, Schüler, Lehrer Online-Schaukasten

Aktuelles

Erweiterung des Museums –  mehr Raum
für Forschung und Bildung


Foto: Der Libeskind-Bau (Vogelperspektive)

Der Libeskind-Bau, Vogelperspektive. © Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe

Die Aufgaben des Jüdischen Museums Berlin in den Bereichen Bildung und Forschung wachsen, entsprechend akut ist mittlerweile der Platzmangel des Museums. Neue Möglichkeiten schafft eine Erweiterung auf dem gegenüberliegenden Areal an der Lindenstraße: Die dortige Blumengroßmarkthalle wird 2010 frei und kann künftig vom Jüdischen Museum Berlin für seine Bildungsprogramme, Archive, Bibliothek und wissenschaftliche Arbeit genutzt werden. Dank der finanziellen Unterstützung des Bundes und privater Spender wird die einstige Großmarkthalle für die Bedürfnisse des Museums umgebaut. Gestalten wird die Erweiterung Architekt Daniel Libeskind, der auch den Neubau des Jüdischen Museums Berlin und den Glashof im Altbau-Innenhof entworfen hat.

Das Museum führt rund 7.000 Führungen und ca. 300 Bildungsveranstaltungen pro Jahr durch, darunter Schulungen, Ferienprogramme, Workshops, Projekte und Fortbildungen. Zudem ist das Jüdische Museum Berlin mindestens zehn Mal im Jahr Gastgeber pädagogischer Großveranstaltungen mit bis zu 300 Schülerinnen und Schülern. Dieses breite Spektrum an Aktivitäten und die steigende Nachfrage vor allem im Bereich ganztägiger Angebote führt zu einer räumlichen Überlastung, die mit der Erweiterung in der Blumengroßmarkthalle behoben wird. So können künftig mehr Programme gleichzeitig angeboten und die Ergebnisse besser präsentiert werden.

Die Bestände des Archivs und der Bibliothek haben sich ebenso vergrößert und mit ihnen die Zahl der Nutzer. Deshalb werden neben der Bildungsabteilung auch die Bibliothek und die Archive mit in den Erweiterungsbau ziehen und damit Synergien zwischen wissenschaftlicher Arbeit und pädagogischer Vermittlung schaffen.

Kontakt

Ulrike Filter
Tel: +49 (0)30 259 93 492
Fax: +49 (0)30 259 93 333
u.filter[at]jmberlin.de

Direkte Wege zur Information, ein sichtbares Angebot und mehr Raum für Austausch, Wissenstransfer und Begegnung – all dies soll dazu beitragen, an der Berliner Lindenstraße eines der wichtigsten Forschungs- und Bildungszentren zur Geschichte und Kultur des deutschsprachigen Judentums zu etablieren.

Hintergrund:

Außenansicht Jüdisches Museum Berlin, Vogelperspektive, Libeskind-Bau
© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe

Bild freilegen
Text einblenden
Text ausblenden /
Zustand: 3 esMussGetetsetWerden: bool(false) scratchAutomatischAus: bool(false) scratchManuellAus: bool(false)