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Projekte


Vielfalt in Schulen

Das Projekt Vielfalt in Schulen will innovative und übertragbare Lösungsansätze und
Methoden für die schulische Bildungsarbeit entwickeln, damit eine offene, wertschätzende und gemeinschaftlich orientierte Schulkultur entsteht.

Gemeinsam mit drei Berliner Sekundarschulen werden in dem dreijährigen Projekt Module für die kulturelle Bildung und historisch-politische Fortbildung von Lehrern entwickelt, die sich an den Fragen und dem Praxisbedarf der Lehrerschaft orientieren und mit denen zeitgemäße Inhalte und Ansätze in den Schulalltag integriert werden. Inhaltlich werden sich die Module mit der kulturellen Bildung, der Wissensvermittlung über Geschichte und Migration und dem Umgang mit stereotypen Darstellungen in Schulbüchern befassen. Zudem werden die interkulturellen und die Diversitäts-Kompetenzen der Lehrer in der Weiterbildung gestärkt und ihre Medienkompetenz ausgebaut. Parallel dazu werden die Leitung und das Lehrerkollegium in einem Schulentwicklungsprozess fortlaufend beraten und bei der interkulturellen Öffnung der Schule unterstützt. Das Projekt findet in Abstimmung mit der Bildungsbehörde statt, mit dem Ziel, die Erfahrungen und Ergebnisse für weitere Schulen nutzbar zu machen.

Vielfalt in Schulen ist ein Projekt des Jüdischen Museums Berlin in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung gefördert durch die Stiftung Mercator.

Das Projekt hat im Februar 2012 begonnen und endet im Dezember 2015.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.
  

Retrospektive Bestandsergänzung und Tiefenerschließung der Bestände zur bildenden und angewandten Kunst, visuellen und materiellen Kultur
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt im Rahmen ihrer Förderung herausragender Forschungsbibliotheken die Bibliothek des Jüdischen Museums Berlin und wird ihren Bestand im Bereich der Systematikgruppe Kunst ergänzen, erweitern und umfassend inhaltlich erschließen.

Die in Deutschland vorhandene Literatur zu jüdischer bildender und angewandter Kunst, visueller und materieller Kultur ist heute auf zahlreiche Standorte verteilt und wird aufgrund ihres interdisziplinären Charakters in den Erwerbungsprofilen der wissenschaftlichen Bibliotheken nicht in ihrer ganzen Breite berücksichtig. Eine zentrale Anlaufstelle in Form einer Bibliothek, die auf dieses Forschungsfeld spezialisiert wäre, existiert bislang nicht.

Das bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beantragte Projekt knüpft an einen bereits vorhandenen Bestand in der Bibliothek des Jüdischen Museums Berlin an. Sein Ziel ist es, Lücken innerhalb des Bestandes systematisch zu schließen. Außerdem soll durch die gezielte Erwerbung von grauer Literatur und Non-Book-Medien, sowie durch die Vervollständigung der im Haus bereits vorhandenen Spezialsammlungen der Forschung sonst nur schwer zugängliches Quellenmaterial in einer attraktiven Forschungsumgebung bereitgestellt werden. Die Tiefenerschließung und die Anbindung an den Thesaurus des Jüdischen Museums Berlin ermöglicht eine themenorientierte und medienübergreifende Suche, die die Sammlungen und das Archiv des Museums mit einschließt und dadurch einen Zugang zu den Primärquellen eröffnet. Ziel ist es, einen Sammelschwerpunkt von überregionaler Bedeutung zu entwickeln, der langfristig dazu beiträgt, diese 1933 abgebrochene Forschungstradition wieder in Deutschland zu etablieren.

Das Projekt hat im Herbst 2013 begonnen und endet im Herbst 2015.

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