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Preis für Verständigung und Toleranz


Jubiläums-Dinner 2011, Museumsdirektor W. Michael Blumenthal übergibt Kanzlerin Angela Merkel den Preis für Verständigung und Toleranz © Jüdisches Museum Berlin, Foto: Lopata/Wagenzik Team

»Toleranz ist […] alles andere als Beliebigkeit. Toleranz ist die Fähigkeit zum ernsthaften Dialog, den Anderen als Andersdenkenden zu akzeptieren und als Bereicherung zu verstehen.«
Bundeskanzlerin Angela Merkel
(Aus der Laudatio auf den Preisträger Helmut Panke am 18. November 2006)

Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte weisen auf den gesellschaftlichen Wert eines respektvollen Miteinanders verschiedener ethischer, kultureller und religiöser Gruppierungen hin und gemahnen an den hohen Preis, den alle Beteiligten für Intoleranz zahlen.

In diesem Geist ehrt das Jüdische Museum Berlin seit 2002 Persönlichkeiten, die sich auf herausragende Weise um Verständigung und Toleranz verdient gemacht haben. Die Verleihung des Preises für Verständigung und Toleranz findet traditionell im Rahmen des festlichen Jubiläums-Dinners statt, zu dem das Museum zahlreiche Freunde und Gäste aus Politik und Wirtschaft, Kultur und Medien begrüßt. Die Spendenerlöse dieser Abende kommen der Kinder- und Jugendbildungsarbeit des Museums zugute.
 

Kontakt

Johanna Brandt
Leiterin der Geschäftsstelle Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Jüdisches Museum Berlin e.V.
Tel: +49 (0)30 259 93 553
Fax: +49 (0)30 259 93 432
j.brandt[at]jmberlin.de

Mit dem Preis für Verständigung und Toleranz des Jüdischen Museums Berlin wurden bereits ausgezeichnet: Berthold Beitz, Vorsitzender des Kuratoriums der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, und Heinrich von Pierer, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Siemens AG (2002), der  Bundesinnenminister a. D. Otto Schily und die Verlegerin Friede Springer (2003), der Unternehmer Michael Otto und der 2006 verstorbene Bundespräsident a. D. Johannes Rau (2004), der 2007 verstorbene Sammler und Mäzen Heinz Berggruen und der Politiker Otto Graf Lambsdorff (2005), der Generaldirektor der Staatsoper Berlin Daniel Barenboim und der BMW-Manager Helmut Panke (2006), der Bundeskanzler a. D. Helmut Kohl und der Historiker Fritz Stern (2007), der Unternehmensberater Roland Berger und der ungarische Literaturnobelpreisträger Imre Kertész (2008), Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung Robert Bosch GmbH und Christof Bosch, Sprecher der Familie und Mitglied des Kuratoriums Robert Bosch Stiftung GmbH – beide als Vertreter des Hauses Bosch und der Filmregisseur Michael Verhoeven (2009), der Literaturwissenschaftler Jan Philipp Reemtsma und der Wirtschaftsmanager Hubertus Erlen (2010), Bundeskanzlerin Angela Merkel (2011), Klaus Mangold, Vorsitzender des Aufsichtsrates Rothschild, Frankfurt und Moskau, und Bundespräsident a.D. Richard von Weizsäcker (2012), Berthold Leibinger, Gesellschafter TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen, und Schauspielerin Iris Berben (2013) sowie zuletzt Verleger Hubert Burda und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, MdB (2014).

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