Das Jüdische Museum Berlin widmet sich im Frühjahr der Bewegung »Radical Jewish Culture« und beleuchtet in einer Ausstellung ihre Entstehung, ihre Protagonisten und die häufig politischen Diskussionen rund um die Musikbewegung. Den zentralen Text dieser Zeit können Sie in dieser Sonderausgabe unseres JMB Journals nachlesen: Mit „Was ist Radical Jewish Culture?“ betitelten Marc Ribot und John Zorn 1992 ihr
Manifest – und stellten darin erstmals jene Fragen, die nahezu zwanzig Jahre lang die New Yorker Musikwelt beschäftigen sollten.
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Das Cover des JMB Journals Nr. 3 zeigt den israelischen Geschäftsmann Oved Ben Ami, porträtiert von Micha Kirshner – und der geschäftlichen Seite des Lebens ist diese Ausgabe des Journals gewidmet. Wir betrachten ›Business‹ aus unterschiedlichen Blickwinkeln, von spezifisch jüdischen wirtschaftsethischen Überlegungen ausgehend, über stereotype Vorstellungen von Juden und Geld, bis hin zu politischen, historischen und persönlichen Betrachtungen und Porträts. Unter den Autoren finden sich der Schriftsteller Doron Rabinovici, Corinne und Robert Sauer, die Gründer des Jerusalem Institute for Market Studies, sowie der junge Unternehmensberater Nathan Kaplan.
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Jüdische Geschichte ist immer auch Migrationsgeschichte, weshalb wir in der zweiten Ausgabe des JMB Journals den Blick auf historische und aktuelle Phänomene von Wanderungsbewegungen werfen. Zu den Autoren zählen der Erziehungswissenschaftler Micha Brumlik, der Publizist Detlev Claussen und die Leiterin der Sozialstation der jüdischen Gemeinde in Frankfurt am Main, Dalia Moneta.
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Diese englisch-deutsche Publikation spiegelt das Museum als einen Ort lebendiger Debatten: Angefangen bei der Betrachtung jüdischen Lebens in Deutschland über Migrationsbewegungen der letzten Jahre, über Minderheiten in unserer Gesellschaft bis hin zur Frage danach, was Jüdische Kunst ist, greift das JMB Journal aktuelle Diskussionen zu politischen wie kulturellen Themen auf.
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