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Presseinformation vom 22. Januar 2013

Finissage zur Ausstellung »R.B. Kitaj (1932-2007) Obsessionen«


Ein Abend mit persönlichen Hommages an R.B. Kitaj

Mit einer Finissage und einem Literatursalon zu Philip Roth am Samstag, dem 26. Januar beschließt das Jüdische Museum Berlin die erste große posthume Retrospektive des amerikanischen Künstlers R.B. Kitaj (1932-2007). Von 15 bis 17 Uhr stellen Kitaj-Begeisterte aus Kunst und Kultur, darunter Robert Kudielka, ehemals Akademie der Künste Berlin,  die Künstler Arnold Dreyblatt, Micha Shenbrot und Benyamin Reich, die Kunstjournalisten Ingeborg Ruthe und Sebastian Preuss,  Eckhard Gillen und andere in den Räumen der Ausstellung ihr Lieblingswerk vor. Mit etwas Glück können Besucher mit einem Los zum Preis von fünf Euro einen der 20 eigens für die Ausstellung entworfenen Tische gewinnen. Jeder dieser Tische zeigt Hintergründe zu einem Werk R.B. Kitajs und präsentiert die Inspirationsquellen des Künstlers: Bücher, Texte, Fotos, Briefe, Postkarten, Skizzen auf Servietten oder Zeitungsausschnitten.

Literatursalon zur Freundschaft zwischen R.B. Kitaj und Philip Roth

Unter dem Titel »A Jew in Love. Philip Roth und R.B. Kitaj« findet um 19.30 Uhr ein Literatursalon statt. Thema ist die besondere Beziehung zwischen dem Maler R.B. Kitaj und dem Schriftsteller Philip Roth. Aus dem Blickwinkel von R.B. Kitaj präsentiert Eckhart Gillen Philip Roth als Freund und Inspirator des Künstlers. Brian D. Crawford, Professor am Touro College Berlin,  widmet sich der Darstellung des Jüdischen in ausgewählten Romanen mit dem Thema »Displacement and Desire: Philip Roth's Narratives of Jewish Difficulty« (in englischer Sprache). Der Schauspieler Hanns Zischler liest aus Romanen Philip Roths.

Bis Ende Dezember 2012 haben mehr als 37.500 Besucher die Ausstellung »R.B. Kitaj (1932-2007) Obsessionen« im Jüdischen Museum Berlin gesehen. Jeder vierte Besucher des Hauses kam eigens für die Ausstellung. Die Schau versammelt 130 Leihgaben bedeutender Museen und Privatsammlungen aus aller Welt, unter ihnen das MoMA in New York, die Tate in London und die Sammlung Thyssen-Bornemisza in Madrid. Druckgrafiken und Zeichnungen aus allen Perioden des Künstlers sind zum ersten Mal dem umfangreichen und privaten Text- und Bildarchiv R.B. Kitajs gegenübergestellt. 13 Themenräume geben so einen umfassenden Einblick in das Lebenswerk des großen jüdischen Künstlers und Intellektuellen.

Am Sonntag, dem 27. Januar haben die Besucher von 10 bis 20 Uhr letztmalig Gelegenheit, einen der großen Einzelgänger der Kunst des 20. Jahrhunderts in Berlin zu erleben.

Programmablauf zur Finissage am Samstag, dem 26. Januar

15 Uhr Begrüßung
15 bis 17 Uhr Kurzvorträge in der Ausstellung, Altbau 1. OG
mit:
Inka Bertz (Kunstkuratorin, Jüdisches Museum Berlin)
Michael S. Cullen (Kulturwissenschaftler)
Arnold Dreyblatt (Künstler)
Michal Friedlander (Kuratorin für Judaika)
Eckhart Gillen (Kurator)
Margret Kampmeyer (Kunsthistorikerin)
Robert Kudielka (Kunsthistoriker)
Sebastian Preuss (Kunstjournalist, stellv. Chefredakteur der »Weltkunst«)
Benyamin Reich (Künstler)
Ingeborg Ruthe (Kunstjournalistin)
Misha Shenbrot (Künstler)

17 Uhr Empfang
19:30 Uhr Literatursalon »A Jew in Love. Philip Roth and R.B. Kitaj«, Altbau, 2. OG, Großer Saal

Eintritt für die Ausstellung: 4 Euro, erm. 2 Euro
Eintritt für den Literatursalon: 9 Euro, erm. 7 Euro

Bitte melden Sie sich telefonisch unter +49 (0)30 259 93 488 oder per E-Mail reservierung[at]jmberlin.de an.

Kontakt

Katharina Schmidt-Narischkin
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (0)30 25 993 419
k.schmidt-narischkin[at]jmberlin.de
 
Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstr. 9-14, 10969 Berlin
www.jmberlin.de
www.facebook.com/jmberlin

Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Berlin in Zusammenarbeit mit der Kulturprojekte Berlin GmbH.

Aktuelle Pressebilder zur Ausstellung »R.B. Kitaj (1932-2007) Obsessionen« finden Sie unter
www.jmberlin.de/fotodownload > Sonderausstellungen

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