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Presseinformation vom 18. April 2013

Der Stiftungsrat des Jüdischen Museums Berlin spricht sich für die Benennung des Akademievorplatzes nach Moses Mendelssohn aus


In der Debatte um den Namen des neuen Platzes vor der Akademie des Jüdischen Museums Berlin hat sich der Stiftungsrat des Jüdischen Museums Berlin einstimmig und nachdrücklich für die Benennung nach dem Philosophen und Aufklärer Moses Mendelssohn ausgesprochen und empfiehlt eine Benennung nach dieser herausragenden Persönlichkeit. Der Stiftungsrat ist das oberste Beschluss- und Kontrollgremium des Jüdischen Museums Berlin und tagt zwei Mal im Jahr. Ihm gehören Vertreter aus Politik und Kultur an.

Bei der gestrigen Sitzung waren anwesend:
W. Michael Blumenthal, Direktor des Jüdischen Museums Berlin
Staatsminister Bernd Neumann, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, MdB
Prof. Dr. Michael Naumann, Staatsminister a.D.
Prof. Dr. Götz Aly, Historiker und Journalist
Prof. Monika Grütters, Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Medien im Deutschen Bundestages, MdB
Bundesministerin Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung
Staatssekretär André Schmitz, Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten in der Berliner Senatsverwaltung
Ministerialdirigent Martin Kelleners , Bundesministerium für Finanzen
Prof. Dr. Peter Raue, Rechtsanwalt
Dr. Stephan Eisel, Historiker

Kontakt

Katharina Schmidt-Narischkin
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 (0)30 25 993 419
k.schmidt-narischkin[at]jmberlin.de
 
Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstr. 9-14, 10969 Berlin
www.jmberlin.de
www.facebook.com/jmberlin

Die Akademie des Jüdischen Museums Berlin ergänzt das bestehende Museumsensemble aus Kollegienhaus und Erweiterungsbau auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Die Akademie vereint künftig Bibliothek, Archiv und Museumspädagogik unter einem Dach. Mit der Eröffnung der Akademie des Jüdischen Museums Berlin im Eric F. Ross Bau erweitert das Museum seine inhaltlichen Schwerpunkte um Fragen der Migration, Integration und interkulturellen Bildung in einer heterogenen Gesellschaft. Das international ausgerichtete und wahrgenommene Programm, das in der Akademie des Jüdischen Museums Berlin stattfindet, macht es aus Sicht des Stiftungsrates notwendig, den damit unmittelbar in Verbindung stehenden neu geschaffenen Stadtplatz nach einer international bekannten und geehrten Persönlichkeit zu benennen und damit Moses Mendelssohn erstmals in dieser Form in Berlin zu ehren.

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