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Die Zeit vom 13. September 2001

Ein Haus des Lebens. Das Jüdische Museum in Berlin ist eröffnet.

Von Klaus Harpprecht


Die Wirkung des Libeskind-Baus wird von der Ausstellung noch gesteigert. Sie zeigt eine Geschichte, die sich nicht auf den Holocaust reduzieren lässt: Aufstieg und Erfolg, Furcht und Hoffnung der Juden in Deutschland.

War es eher eine glanzvolle Feier des Abschieds, die Berlin mit der offiziellen Eröffnung des Museums im Libeskind-Haus erlebte? Die Beschwörung einer verlorenen Welt, über der in unsichtbarer Schrift der Titel jenes melancholischen Fontane-Buches geschrieben steht: Unwiederbringlich? Oder ist es die Hoffnung auf einen Anfang? Der Museumsdirektor Michael Blumenthal gab seinen Gästen beim Galadiner am Eröffnungstag ein stolzes Wort auf den Weg: Durch die Anerkennung der Vergangenheit, durch das Jüdische Museum und andere Gedenkstätten in der Hauptstadt habe Deutschland ein Beispiel gegeben und das moralische Recht gewonnen, seine Stimme im weltweiten Kampf gegen den Rassismus, für religiöse Toleranz, für die Rechte der Minoritäten überall in der Welt vernehmbar zu machen. Das freilich ist etwas anderes als die Neigung zur nationalen Selbsterhebung, die sich aus diesem Anlass in manchen Zeitungen plusternd bemerkbar machte.

Der 9. September mag in der Tat einer der seltenen Augenblicke sein, in denen die zweite deutsche Republik sich selbst zu erkennen und zu feiern entschloss. Das Museum bedeutet darum am Ende mehr als der Wald der Trauerstelen des Mahnmals, weil es - nach dem Willen Michael Blumenthals, seiner Helfer, vor allem des ersten Kulturstaatsministers, der das Werk in einer Bundesstiftung auffing - eine Mitteilung des Lebens sein soll, die sich an die Lebenden wendet.

Oft genug wurde Libeskinds Architektur als das eigentliche Mal des Gedenkens gerühmt, kraftvoller, schärfer akzentuiert, bezwingender, als es jedes andere Projekt jemals sein mag - dank der aufschreckenden Form eines versteinerten Blitzschlags.

Trotz des gefrorenen Schmerzes in den dunklen Korridoren und trotz der voids, in denen jede Regung erstarrt, ist Libeskinds Schöpfung ein Bauwerk von triumphierender Vitalität: Die einzige architektonische Leistung in der zu rasch und zu arrogant aus dem Boden gestampften Hauptstadt, die es verdient, groß genannt zu werden. Alle Welt fürchtete, dass diese »begehbare Skulptur«, die als leeres Gemäuer an die 400 000 Besucher anzog, durch die Nutzung zugrunde gerichtet würde (denn immerhin zeigt die Ausstellung an die 4000 Exponate, darunter 1600 Originale).

Der erste Blick auf das belebte Museum widerlegt die Sorge. Drei Korridore durchschneiden das Untergeschoss: die »Achse des Exils« (mit den eingelassenen Vitrinen, in denen Zeugnisse des Geschicks ausgetriebener Familien gesammelt sind, dazu die schlichten Aufschriften mit den prominentesten Zielen der Flucht); der »Garten des Exils« mit seinen schiefen Ebenen, die unser Gleichgewicht so seltsam bedrohen; die »Straße der Vernichtung« (auch sie von Vitrinen mit Dokumenten von beispielhaften Schicksalen gesäumt); der »Holocaust-Turm«, ein völlig nacktes, drei Stockwerke aufragendes graues Gelass, durch eine Metalltür verschlossen und nur von einem schwachen Oberlicht aus schlitzartigen Schächten beleuchtet - ein Ort der Verlassenheit, dem keiner unbewegt entkommt; schließlich die »Achse der Kontinuität«, die auf eine lange Treppe zuführt, von der sich die Zugänge zu den Ausstellungsräumen verzweigen. Das alles ist unversehrter Libeskind, in seiner elementaren Wirkung nicht um ein Jota gemindert.

Droben fügt sich die Innenarchitektur der Exponate in der Regel behutsam in das komplexe Verwirrspiel der Linien und Flächen, das der Baumeister durch die Anordnung der Fensterschlitze, die Unregelmäßigkeit der Wände, die unvermuteten Winkel, die überraschenden Fluchten geschaffen hat. Man könnte von einer überhöhten Wirklichkeit sprechen, die sich in der Illustration von 2000 Jahren jüdisch-deutscher und deutsch-jüdischer Geschichte niemals verliert. Blumenthals Entscheidung, den Neuseeländer Ken Gorbey, der weder Jude noch mit der tragischen, wirren und oft kranken Geschichte Europas allzu vertraut ist, zum Chefkonzeptor des Museums zu bestellen, war mutig, und sie war klug. Der Fremde hat gelernt, was er lernen musste. Er bewies die geforderte Sensibilität, und er ließ sich nicht durch die Fülle der Materie überwältigen. Er traf eine strenge und manchmal überraschende Auswahl, und er verstand, dass sich eine effektive Didaktik jeder Schulmeisterei enthält.

Mehr als flüchtige Kenntnisse der deutschen Geschichte, die mit jener der Juden verwoben ist, durfte er nicht voraussetzen. Blumenthal und Gorbey war auf schmerzhafte Weise deutlich, dass die Mehrzahl der künftigen Besucher kaum je einem Juden leibhaftig begegnet und von keiner Ahnung berührt ist, was es mit der Religion der Juden, ihren Traditionen, ihrer Geschichte auf sich hat - nur noch selten durch christliche Bildung, für die das Alte Testament immerhin eine belebte Welt war, wenigstens von fern her vertraut.

Kein jüdisches Disneyland

Also muss Grundwissen vermittelt werden: ohne erhobenen Zeigefinger. Die Planer erinnerten sich wohl, dass der griechische Begriff mouseion ursprünglich eine Stätte des Lernens beschrieb, nur zogen sie es vor, ihrer pädagogischen Aufgabe mit den sparsam engagierten Reizen moderner Medientechnik gerecht zu werden. Den Verdacht, dass sie ein jüdisch-deutsches Disneyland aus dem Hut zaubern wollten, wischten sie vom Tisch. Freilich mag man sich fragen, ob es sinnvoll ist, den Käfig mit der Leiche des erhängten württembergischen Hofjuden Süss Oppenheimer zur Schau gestellt wurde, en miniature an einem Vogelbauer von der Decke baumeln zu lassen.

Aber das ist die Ausnahme. Der sichere Geschmack zeigt sich selten bedroht. Auch die schnippische Formel vom »Volkshochschulniveau« brauchte Blumenthal und die Seinen nicht zu beunruhigen. Der Chef des Hauses ist ein grundgebildeter, brillanter Kopf, Autor einer großen Studie zur Geschichte des deutschen Judentums, die den Titel Die unsichtbare Mauer trägt. Er bemerkte kurz angebunden, dass dieses Museum, auch wenn es ein Lehrhaus ist, nicht der Erbauung intellektueller Snobs zu dienen habe. Der Amerikaner aus Oranienburg, dem es zufiel, den Intrigen der bornierten Berliner Bürokratie und ihrer nervösen jüdischen Partner ein Ende zu machen, zog einen Schlussstrich unter den Plan, das Museum als eine Unterabteilung im Berliner Stadtmuseum gefangen zu setzen. Das Projekt forderte vielmehr eine souveräne Dimension, die sich nicht auf die Lokalgeschichte der preußischen Metropole verengen ließ. Das eigenständige Museum wird von der Bundesstiftung mit einem Jahresetat von gut 24 Millionen Mark ausgestattet. Und Blumenthal, ein Meister der amerikanischen Kunst des Fund-Raisings, verstand es, den notorisch geizigen deutschen Unternehmern für seine Exponate kleine Vermögen zu entlocken.
An Gedenkstätten mangelt es nicht in Berlin und in Deutschland (man zählt an die 2000), Orten, an denen der nazistische Terror, der antisemitische Furor und die Vernichtung gründlich dokumentiert sind. Blumenthal aber hatte sich in den Kopf gesetzt, das Jüdische Museum in ein »Haus des Lebens« zu verwandeln. Das ist geglückt.

Es ist kein Haus des Todes, das am 9. September seine - unterirdischen - Türen öffnete, obwohl der kalte Hauch seiner Gegenwart stets aus den Kellerkorridoren heraufwehen wird. Es ist auch kein Haus der Trauer, obwohl ihr Schatten jede Szene jüdischen Lebens in den 13 historischen Segmenten mit konventionellen Exponaten, ob echt oder kopiert, multimedialen Effekten, Spielelementen, variablen Farbelementen und wechselnden Rhythmen durchdringt. Es ist kein Haus der Opfer, obwohl sie immer präsent sind. Denn die Bestätigung des chronischen Opfergeschicks wäre, wie Blumenthal feststellte, ein posthumer Sieg Hitlers.

Darum wurde der jüdische Widerstand durch erstaunliche Dokumente klar akzentuiert. Auch in den Räumen, in denen der erstickende Prozess der Diffamierung, der Entrechtung, der Schikanen, der Isolierung und schließlich der Deportation geschildert wird - auf allen Etappen des qualvollen Weges zur Vertreibung und zur Vernichtung begegnen wir Zeugnissen der Resistenz wie dem Flugblatt des Kölners Richard Stern vom März 1933, in dem der todesmutige Verfasser daran erinnert, dass der »Herr Reichskanzler Hitler« wiederholt erklärt habe: »Wer im III. Reich einen Frontsoldaten beleidigt, wird mit Zuchthaus bestraft!« Der Aufruf zum Boykott jüdischer Geschäfte, schrieb Stern, sei »eine Schändung des Andenkens von 12 000 gefallenen Deutschen Frontsoldaten jüdischen Glaubens«. (Er hätte auch ein Buch mit Kriegsbriefen jüdischer Frontsoldaten aus dem Jahre 1932 zitieren können, das ein Grußwort des Reichspräsidenten und Generalfeldmarschalls von Hindenburg enthielt: »Meine lieben jüdischen Frontkameraden ...») Die Ausstellung zeigt eine blau-weiße, mit dem Davidstern geschmückte Flagge, die Martin Friedländer, gegen die Nürnberger Rassengesetze von 1935 protestierend, aus dem Fenster seiner Wohnung in der Berliner Linienstraße wehen ließ. Und Robert Weltsch appellierte an die Leser der Jüdischen Rundschau: »Tragt ihn mit Stolz, den gelben Fleck!«

Nein, das ist kein Haus des Holocaust, das den Genozid mit sakralem Pathos als das Dritte (oder Zweite) Testament jüdischer Religiosität beschwört, wie manche der amerikanischen Museen. Es verzichtet auf die Bilder des Grauens. Das Museum begnügt sich mit vier Symbolen: einem Brief, der aus dem Lager Auschwitz III nach draußen gelangte; dem Koffer, der eine Frau nach Theresienstadt begleitete; einer gestreiften KZ-Jacke und dem Faksimile der jiddisch geschriebenen Aufzeichnungen, die Salmen Gradowski, ein Häftling im Sonderkommando beim Krematorium II, in einer Aluminiumflasche vergraben hatte, ehe er erschossen wurde (das Manuskript wurde erst in den sechziger Jahren gefunden). Dazu die letzte Rohrpost-Nachricht von Martha Liebermann, der Witwe des Malers, an den Bankier Ahlenfeld, das Couvert mit Hindenburg- und Führermarken frankiert, in dem sie von ihrer Angst vor dem Abtransport spricht. Der Empfänger vermerkte: »Abgeholt 5. III. 43 morgens! Gift genommen!« Eine makabre Pointe: die Totenmaske ihres Mannes, der 1935 starb, war von Hitlers Gardebildhauer Arno Breker gefertigt worden.

Das ist kein Haus der Abstraktionen, sondern ein Haus der Erzählung, die mit dem ältesten Zeugnis jüdischer Präsenz in
Germanien beginnt, einem Dekret des Kaisers Konstantin aus dem Jahre 321, das den Status der Kölner Juden präzisiert (das Original befindet sich im Vatikan). Sie setzt sich fort mit Zeugnissen von der Blüte des frühmittelalterlichen Judentums in den Städten Speyer, Mainz und Worms (das an die 25 Prozent Bürger israelitischen Glaubens zählte): Gemeinden, die im Ansturm der Kreuzfahrerhorden nahezu ausgelöscht wurden, nach dem Wiederaufbau von neuem durch die Pogrome der Pestjahre heimgesucht und noch lange bedroht von der Hysterie des (nicht nur) religiös begründeten Antijudaismus, der mit Luthers Hetzschrift Wider die Jüden - auch sie ein Exponat - eine fatale Allianz mit dem Protestantismus einging.

Das Museum ist auch kein Haus der Verklärung. Vielmehr zeigt es ohne Verschwärmheit, wie mühselig sich der Prozess der Emanzipierung unter dem Toleranzgebot der Aufklärung und den Weisungen der Französischen Revolution vollzog: nicht nur gegen den Widerwillen der regierenden Klasse (und der Staatsbürokratie), sondern auch gegen das Misstrauen der jüdischen Orthodoxie, die ihre Kontrolle des - auf religiöse Unterweisung verengten - Bildungswesens bedroht sah. Es verschweigt nicht, dass Friedrich der Große, so oft als der Idealherrscher eines aufgeklärt-toleranten Staates gefeiert, dem Lessing-Freund Moses Mendelssohn die Aufnahme in seine Akademie der Wissenschaften und Künste verweigerte, obwohl der Gelehrte mit seinem Essay Über die Evidenz in metaphysischen Wissenschaften 1763 den ersten Preis des Institutes gewonnen hatte (der zweite fiel Immanuel Kant
zu). Übrigens verdiente der Inspirator von Lessings Nathan sein Auskommen als Buchhalter einer Seidenspinnerei - wovon eine dick umrandete Staubschutzbrille zeugt: eine Arbeits-, keine Lesebrille.

Die »unsichtbare Mauer«, von der Blumenthal in seiner Studie berichtet, wurde von den Gemeinden der Reformsynagogen nicht durchbrochen, obschon sie so tief von der Nachbarschaft zum »Kulturprotestantismus« der Schule Schleiermachers geprägt waren. Das amerikanische Judentum ist ohne die deutsch-liberale Synagoge nicht denkbar. »Deutschland«, schrieb Blumenthal, »war für die Juden einst ein Ort der Hoffnung und der unbegrenzten Möglichkeiten.« Die Hoffnung trog. Die geistreichen Damen der Berliner Salons, Mendelssohns genialer Nachfahr Felix, Heine, Börne, die Journalisten, die Verleger, die Elite der jüdischen Wissenschaftler und Forscher, Erfinder und Unternehmer: Sie stießen sich fast alle an jener Barriere wund.

Aber ist sie nun endlich gefallen, die unsichtbare Mauer der Ressentiments? Gibt es wenigstens Ansätze zu einer deutsch-jüdischen Normalität? Die Reaktion auf die Computerfragen, die das Museum seinen Besuchern stellt, wird einige Aufschlüsse zulassen. Zum Beispiel: Ist Deutschland heute ein Einwanderungsland? Ist es im heutigen Deutschland angebracht, Witze über Juden zu erzählen? Wäre es möglich, dass ein Jude in naher Zukunft deutscher Bundespräsident würde?

Der Traum von der Assimilation

Wichtiger: Das Museum entlässt keinen Gast ohne die angstvolle Grundfrage, ob es die so innig beschworene deutsch-jüdische Symbiose in Wirklichkeit jemals gab - oder ob sie von Beginn an zum Scheitern verurteilt war, wie es die Hüter der Orthodoxie von jeher und erst recht im Zeichen des Holocaust anklagend verkündet hatten. Sie verstanden die Assimilation als eine Versündigung (wie sie ihren deutschen Schicksalsgenossen in den Lagern voller Bitterkeit vorwarfen). Max Liebermann notierte 1933, er sei - »so schwer es mir auch wurde« - aus dem »Traume der Assimilation erwacht«, und Leo Baeck, Leiter der Reichsvertretung deutscher Juden in der nazistischen Diktatur, stellte nach seiner Befreiung aus Theresienstadt fest, die »Epoche der Juden in Deutschland« sei ein für alle Mal vorbei.

Doch an die 100 000 Juden leben wieder im Land der Vernichtungsmaschine, die meisten russischer oder ukrainischer Herkunft. Vielleicht werden sie sich eines Tages als deutsche Juden betrachten: Im Museum könnten sie lernen, was das heißt. Michael Blumenthal ist - anders als Daniel Goldhagen - nicht davon überzeugt, dass die Katastrophe des deutsch-jüdischen Experimentes »vorherbestimmt« gewesen sei. Das Scheitern erklärt sich nach seinem Urteil aus der chronischen Unfähigkeit, in Deutschland eine demokratische Gesellschaft und einen liberalen Staat zu verwurzeln, die der jüdischen Integration eine bergende Hülle geboten hätten.

Mit der Inauguration des Jüdischen Museums könnte Deutschland (das bessere) sich ein Stück näher gerückt sein. Vielleicht begreifen unsere Landsleute Libeskinds geniales Haus als eine Station auf dem Heimweg zu sich selbst - den Ort, an dem sie den Juden - den überlebenden, den ermordeten, den ausgetriebenen, den neu gekommenen, ihren Kindern, ihren Enkeln - zu sagen versuchen: Wir wollen, dass ihr wieder zu uns gehört. - Wieder? Oder eher zum ersten Mal? Das mag eine vergebliche Bitte sein.

Vielleicht bestätigt sich nur, was der Autor dieses Berichtes vor Jahr und Tag notierte: dass es wieder Juden in Deutschland geben mag, womöglich deutsche Juden (die sich auch so nennen) - aber niemals mehr ein deutsches Judentum.

Doch vielleicht haben wir nun mehr Glück mit uns selbst, mit der Demokratie, der Liberalität, der Toleranz, der Pflicht zur
Integration. Das Jüdische Haus zwingt uns keine Thesen auf. Aber die Grundfragen, die es stellt, gehen nicht nur uns an, sondern - im Zeichen der bitteren Krise des Zionismus - auch die Vereinigten Staaten, die nach der deutschen Katastrophe das Erbe der jüdischen Hoffnungen übernahmen - und mit solch bewundernswerter Energie erfüllten. Michael Blumenthal kam als Bote einer besseren Welt nach Berlin. Es braucht noch eine Weile, bis er als Bote eines besseren Deutschland in die amerikanische Heimat zurückkehren kann.

Kontakt

Katharina Schmidt-Narischkin
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