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Berliner Morgenpost vom 14. September 2002

Zwei Torten zum ersten Geburtstag


Mit 365 Tortenstücken aus zwei mannshohen Zuckerbäcker-Wunderwerken feierte das Jüdische Museum an der Lindenstraße 9 - 14 gestern sein einjähriges Bestehen. Bis zum Nachmittag lockte das ganztägige Rahmenprogramm schon mehr als 3100 Besucher an. Zwanzig Kids hatten sich schon am Vormittag ebenfalls als Bäcker verdingt: Zum Jubiläum wurde ein Mazze-Backofen in Betrieb genommen, in dem das traditionelle ungesäuerte Mazze-Brot gebacken wird.
Als zweites Geschenk zum Geburtstag erhielt das Rafael Roth Learning Center des Museums in seiner multimedialen Datenbank eine neue Geschichte: die Revolution von 1848 unter jüdischen Gesichtspunkten. Peter Strieder, Senator für Stadtentwicklung, kam zum Gratulieren und lobte das Museum als besonders kundenorientiert. «Die Öffnungszeiten sind beispielgebend für andere Museen und selbst für den öffentlichen Dienst», sagte Strieder. Das Haus hat täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet.

Seit der Eröffnung im vergangenen September besuchten 750 000 Menschen den Libeskind-Bau. In Zukunft sollen vermehrt
Wechselausstellungen präsentiert werden. Für den Herbst kommenden Jahres ist die Ausstellung «Kraft der Zahlen» geplant, die sich der unterschiedlichen Bedeutung von Zahlen im jüdischen und christlichen Leben annehmen will. In der nächsten Woche will das Museum seine erste Werbekampagne präsentieren. Der Slogan: «Nicht das, was Sie erwarten». mr

Kontakt

Katharina Schmidt-Narischkin
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