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Historisches Foto eines Schulanfängers mit Schultüte

1933. DER ANFANG VOM ENDE DES DEUTSCHEN JUDENTUMS

Der 30. Januar 2013 markiert den 80. Jahrestag der Ernennung Adolf Hitlers zum deutschen Reichskanzler. Das Online-Projekt »1933. Der Anfang vom Ende des deutschen Judentums« zeigt Zeugnisse der Entrechtung und Verdrängung wie auch Belege des Alltags der deutschen Juden.

Ausstellungsplakat

WAS WIR NICHT ZEIGEN

Was ein Museum zeigt, ist bedeutend. Aber auch, was es nicht zeigt, kann viel erzählen. Mitarbeiter des Jüdischen Museums Berlin geben in kurzen Videos Beispiele für das, »was wir nicht zeigen«.

Holzkästchen mit alten Postkarten

GRÜSSE AUS VERGANGENEN ZEITEN

Zwischen 1890 und 1910 entwickelte sich in Deutschland eine jüdische Grußkartenkultur. Es entstanden Hunderte von Karten mit Stichen und Gemälden zu jüdischen Festen, die weithin gekauft, getauscht, gesammelt und versendet wurden.

Auschnitt aus einer interaktiven Collage mit gezeichneten religiösen Motiven

GLAUBENSSACHEN

Glauben hat viele Farben und Formen. Er verzaubert Dinge, Bräuche und Orte. Neun Animationsfilme, die auch in der Dauerausstellung des Jüdischen Museums Berlin zu sehen sind, erzählen von »Glaubenssachen« in Judentum, Christentum und Islam.

Auschnitt aus einer interaktiven Collage mit jüdischen Persönlichkeiten

KLEINE GESCHICHTE DES JÜDISCHEN FUSSBALLS

Das Jüdische Museum Berlin präsentiert eine kleine Geschichte des jüdischen Fußballs von den Anfängen dieser Sportart im neunzehnten Jahrhundert bis ins Jahr 2010.

Websites zu Sonderausstellungen

  • Ausstellungsplakat

    Bedřich Fritta

    Zeichnungen aus dem Ghetto Theresienstadt

    17.5.2013–29.9.2013 und 28.2.2014–4.5.2014

    Die Ausstellung zeigt Werke des tschechisch-jüdischen Künstlers und Karikaturisten Bedrich Fritta, die zwischen 1942–44 im Ghetto Theresienstadt entstandenen sind.

  • Ausstellungsplakat

    Alles hat seine Zeit

    Rituale gegen das Vergessen

    18.10.2013–9.2.2014

    Die Ausstellung thematisiert Strategien gegen das Vergessen aus jüdischer Perspektive.Sie zeigt den Ursprung jüdischer Übergangs- und Erinnerungsrituale, wie sie praktiziert werden und was sie bedeuten. Daneben werden auch Strategien gegen das historische Vergessen aufgezeigt.

  • Ausstellungsplakat

    R.B. Kitaj (1932–2007)

    Obsessionen

    21.9.2012–27.1.2013

    Der amerikanische Künstler R.B. Kitaj war in den 1960er Jahren ein Wegbereiter für eine neue figurative Malerei. Seit Mitte der 1970er Jahre positionierte er sich zudem als jüdischer Künstler und verstand sich als Initiator einer »diasporischen« Kunst der Moderne.

  • Ausstellungsplakat

    Russen Juden Deutsche

    Fotografien von Michael Kerstgens seit 1992

    20.4.2012–26.8.2012

    Mit seinen Fotografien hat Michael Kerstgens den Prozess der Einwanderung russischsprachiger Juden aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland über einen längeren Zeitraum dokumentiert.

  • Ausstellungsplakat

    Berlin Transit

    Jüdische Migranten aus Osteuropa in den 1920er Jahren

    23.3.2012–15.7.2012

    Berlin war als Drehscheibe zwischen Ost und West bereits seit Ende des 19. Jahrhunderts Zufluchtsort und Zwischenstation für Zehntausende von Juden aus Osteuropa.

  • Ausstellungsplakat

    Heimatkunde

    30 Künstler blicken auf Deutschland

    16.9.2011–29.1.2012

    Gibt es so etwas wie eine kollektive nationale Identität? Als was sehen sich Bürger der Bundesrepublik Deutschland? Die Ausstellung zeigt Werke von 30 Künstlern, die mit unterschiedlicher Erfahrung und Herkunft in Deutschland leben.

  • Ausstellungsplakat

    Helden, Freaks und Superrabbis

    Die jüdische Farbe des Comics

    29.4.2010–8.8.2010

    Nicht nur Superman stammt aus der Feder von jüdischen Zeichnern – auch Batman, Spiderman und andere Helden der Zeit. Die Ausstellung stellt die jüdische Färbung des populärkulturellen Mediums Comic und seiner Geschichte anhand von Objekten von über 45 Künstlern vor.

  • Ausstellungsplakat

    Koscher & Co

    Über Essen und Religion

    9.10.2009–28.2.2010

    Die Ausstellung spannt den Bogen von den uralten Kulturen Mesopotamiens bis in die Gegenwart der jüdischen Küche. Die Kaschrut, das jüdische Speisegesetz, und alles rund um das Thema Essen im Judentum, damals wie heute, sind Gegenstand der Ausstellung.

  • Ausstellungsplakat

    Tödliche Medizin

    Rassenwahn im Nationalsozialismus

    7.11.2008–8.3.2009

    Die Ausstellung, vom Holocaust Memorial Museum in Washington erarbeitet, präsentierte dieses Thema erstmals in einer großen Überblicksschau. In Berlin wird das Thema der »Euthanasie« mit Blick auf Berlin und Brandenburg erweitert.

  • Ausstellungsplakat

    Raub und Restitution

    Kulturgut aus jüdischem Besitz von 1933 bis heute

    19.9.2008–1.2.2009

    Die Ausstellung zeigt die historischen Abläufe, Zusammenhänge und Folgen des europaweiten Raubzuges der Nationalsozialisten auf. Sie folgt dem Weg einzelner Kulturgüter, die während der NS-Zeit ihren jüdischen Besitzern entzogen wurden.

  • Ausstellungsplakat

    typisch!

    Klischees von Juden und Anderen

    20.3.2008–3.8.2008

    Die Ausstellung unternimmt eine Reise in die Welt der Gemeinplätze, an denen wir uns tagtäglich orientieren. Sie zeigt Gegenstände, Fotografien und audiovisuelle Objekte, auf denen Menschen dargestellt werden, über die ein bestimmtes Bild verbreitet wird.

  • Ausstellungsplakat

    »Betrifft: Israel«

    Aktuelle Fotografie und Videokunst

    14.12.2007–24.2.2008

    Die Austellung bietet eine Sicht auf das Alltagsleben von Menschen in einer Atmosphäre politischer Spannungen und beständiger Gefährdungen. Mehr als 20 Künstler präsentieren das Leben und die Kultur einer Nation, in der die Politik in jeden Bereich kreativer Arbeit eindringt.

  • Ausstellungsplakat

    Charlotte Salomon

    Leben? oder Theater?

    17.8.2007–25.11.2007

    Die Ausstellung zeigt 277 Gouachen aus einer Bilderfolge von Charlotte Salomon. Ergänzt wird sie durch Fotos und Originaldokumente sowie durch eine zeitgenössische Arbeit der belgischen Künstlerin Chantal Akerman.

  • Ausstellungsplakat

    Vor den Augen der Welt

    Fassadenprojektion von Fotografien aus Darfur

    15.3.2007–22.3.2007

    Das Jüdische Museum Berlin zeigt eine Fassadenprojektion von Fotografien aus Darfur. Mehr als hundertsiebzig Arbeiten von namhaften Fotografen sind eine Woche lang als Großprojektionen auf drei großen Leinwänden an der Museumsfassade zu sehen.

  • Ausstellungsplakat

    Heimat und Exil

    Emigration der deutschen Juden nach 1933

    28.9.2006–9.4.2007

    Exemplarische Lebensgeschichten erzählen von Verfolgung und Fluchtvorbereitung, von Reisewegen in eine ungewisse Zukunft und vom Neuanfang in einer fremden Welt – zwischen Alltag, Anpassung und Integration.

  • Ausstellungsplakat

    PSYCHOanalyse

    Sigmund Freud zum 150. Geburtstag

    7.4.2006–22.9.2006

    Sigmund Freud wäre im Jahre 2006 150 Jahre alt geworden. Ausgehend von Freuds Lebensstationen und seinen berühmtesten Fallgeschichten vermittelt die Ausstellung Einblicke in die Welt von Zwangsneurose, Kastrationskomplex und Über-Ich.

  • Ausstellungsplakat

    Weihnukka

    Geschichten von Weihnachten und Chanukka

    28.10.2005–29.1.2006

    Was verbirgt sich hinter der ironischen Bezeichnung »Weihnukka«? Diese und andere Fragen beantwortet die Ausstellung »Weihnukka - Geschichten von Weihnachten und Chanukka«.