Reaktionen deutscher Jüd*innen auf den Nationalsozialismus

Schulklassenführung durch die Dauerausstellung

In der Führung für Schüler*innen der Jahrgangsstufen 9 bis 13 thematisieren wir die Reaktionen deutscher Jüd*innen auf die Entrechtung und Verfolgung durch das NS-Regime im Kontext der nationalsozialistischen Verfolgungspolitik.

Bereits in den ersten Monaten nach der Machtübergabe an die Nationalsozialist*innen 1933 veranlassten diese antijüdische Maßnahmen, die sowohl gesellschaftliche als auch wirtschaftliche Existenzen deutscher Jüd*innen gefährdeten. Auf die zunehmende Ausgrenzung folgte die Vertreibung und ab 1941 die systematische Ermordung der europäischen Jüd*innen.

Termin nach Vereinbarung
Gebäudeplan mit Markierung des Libeskindbaus
Ort

Libeskind-Bau, Dauerausstellung gesamt

Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Persönliche Dokumente und Zeugnisse belegen unterschiedliche Reaktionen deutscher Jüd*innen auf die Politik der Nationalsozialist*innen:
Der Weltkriegsteilnehmer Richard Stern heftete während des Aprilboykotts 1933 sein Eisernes Kreuz an die Brust, die Schülerin Lilli Cassel erlernte Fremdsprachen und wanderte 1938 aus, Herbert Baum organisierte sich mit politisch Gleichgesinnten.

Aprilboykott

Das NS-Regime plante seit März 1933 einen Boykott jüdischer Geschäfte, Warenhäuser, Banken, Praxen, Kanzleien und ließ ihn am Samstag, dem 1. April 1933, in ganz Deutschland durchführen.

Mehr bei Wikipedia

bebilderte Ausstellungswand mit einer Zeitleiste von 1929 bis 1941

Nationalsozialistische Verfolgung in der Dauerausstellung;
Jüdisches Museum Berlin, Foto: Thomas Bruns

Informationen und Anmeldung
Bildungsabteilung
Tel.: 
+49 (0)30 259 93 305
Fax: 
+49 (0)30 259 93 412
Gebäudeplan mit Markierung des Libeskindbaus
Ort

Libeskind-Bau, Dauerausstellung gesamt

Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Weitere Informationen

  • Wann

    Termin nach Absprache

  • Dauer

    1 Stunde

  • Wo
    Libeskind-Bau, Dauerausstellung gesamt

    Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

  • Klassenstufe

    9 bis 13

  • Methode

    Führung

  • Teilnehmer*innenzahl

    max. 15

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