Roboter und Rabbiner schreiben Tora-Rollen

Presseeinladung

Pressemitteilung vom3. Juli 2014

Ab dem 10. Juli 2014 wird erstmals ein eigens für hebräische Buchstaben programmierter Industrieroboter eine Tora schreiben. Die Kunst-Installation »bios [torah]« (10. Juli 2014 bis 11. Januar 2015) im Jüdischen Museum Berlin bildet einen Kontrapunkt zum Toraschreiber in der Ausstellung »Die Erschaffung der Welt - Illustrierte Handschriften aus der Braginsky Collection«, eine Präsentation der weltweit größten Privatsammlungen hebräischer Handschriften.

Kontakt
Katharina Schmidt-Narischkin
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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+49 (0)30 259 93 419
Fax: 
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Stiftung Jüdisches Museum Berlin
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10969 Berlin

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Gebäudeplan mit Markierung des Libeskindbaus
Ort

Libeskind-Bau EG, Eric F. Ross Galerie


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Die Installation »bios [torah]« der Künstlergruppe robotlab simuliert eine Jahrtausende alte jüdische Tradition: Das Schreiben der Tora, des heiligsten Buchs im Judentum. Der Schreibarm mit Feder und Tinte wird in der Installation in menschlicher Geschwindigkeit täglich zehn Stunden arbeiten und am Ende 304.805 hebräische Buchstaben von rechts nach links zu Papier gebracht haben. Der Roboter braucht für die 80 Meter lange Papierrolle nur drei Monate; ein eigens dafür ausgebildeter Schreiber benötigt für diesen sakralen Akt in der Regel ein Jahr oder mehr.

Wir freuen uns, Ihnen die Installation im Kontext der »Braginsky Collection« vorab zu präsentieren und laden Sie hiermit zum Pressetermin ein:

Pressetermin 10. Juli 2014
Akkreditierung ab 10:30 Uhr
Beginn 11 Uhr
Wo Libeskind-Bau EG, Eric F. Ross Galerie

Bitte planen Sie ausreichend Zeit für die Sicherheitskontrollen am Einlass ein.

Teilnehmer am Pressetermin:
Cilly Kugelmann - Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin
Künstlergruppe robotlab - Matthias Gommel, Martina Haitz, Jan Zappe
Reuven Yaacobov - Rabbiner und Tora-Schreiber
Emile Schrijver - Gastkurator der Ausstellung »Die Erschaffung der Welt. Illustrierte Handschriften aus der Braginsky Collection«

Emile Schrijver wird Sie im Anschluss zu den Highlights der Ausstellung »Die Erschaffung der Welt. Illustrierte Handschriften aus der Braginsky Collection« führen.

Die Sonderwebsite zur Ausstellung »Die Erschaffung der Welt. Illustrierte Handschriften aus der Braginsky Collection« mit weiteren Informationen finden Sie unter: www.jmberlin.de/braginsky.

Für unsere Planung bitten wir um Ihre Anmeldung per E-Mail bis Mittwoch, 9. Juli unter: presse@jmberlin.de

Gebäudeplan mit Markierung des Libeskindbaus
Ort

Libeskind-Bau EG, Eric F. Ross Galerie


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin