Unsere Sammlungen

Blick in das Modell eines Wohnzimmers

Maya Zacks computergenerierte Visualisierungen der Serie Living Room (2009) basieren auf erzählten Erinnerungen und zeigen das Wohnzimmer einer jüdischen Familie der 1930er-Jahre; Jüdisches Museum Berlin.

Sammlungsgebiete

»Geschichten erzählen mit Objekten« ist ein Leitgedanke unserer Sammeltätigkeit auf allen Gebieten. Dies kann durch herausragende Einzelstücke geschehen ebenso wie durch Ensembles aus unterschiedlichen Objekten, Bildern, Kunstwerken und Dokumenten. So zeigen wir das Leben der deutschen Jüd*innen und der Jüd*innen in Deutschland.

Sammlungsobjekte

Zurzeit umfassen unsere Sammlungen etwa 9.500 Kunstwerke, 1.000 Objekte der Angewandten Kunst, 1.500 des religiösen Gebrauchs sowie 4.500 Objekte der Alltagskultur, 24.000 Fotografien und über 1.700 Konvolute des Archivs sowie die historischen Bestände der Bibliothek mit circa 11.000 Bänden.

Die Sammlungsobjekte dienen dazu, jüdische Kultur und Geschichte auf anschauliche Weise zu vermitteln, Material für die Forschung zur Verfügung zu stellen und nicht zuletzt das Andenken an die Menschen zu bewahren, deren Geschichten sie erzählen.

Familiensammlungen

Ein Herzstück unserer Sammlung sind die Nachlässe von Familien. Sie enthalten alle Arten von Bildern, Gegenständen und Schriftstücken. Zusammen zeigen sie ein lebendiges Bild vom privaten, beruflichen und religiösen Leben. Die Familiensammlungen wurden durch Verfolgung und Emigration hinweg bewahrt und dem Museum von Nachkommen aus aller Welt geschenkt.

Historische Schwerpunkte

Die meisten Objekte unserer Sammlungen stammen aus dem 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie dokumentieren die bürgerliche Lebenswelt und die Moderne sowie Verfolgungs- und Emigrationserfahrungen. Berlin ist dabei ein Schwerpunkt, doch suchen wir als Jüdisches Museum der Bundesrepublik auch Objekte aus anderen Regionen, aus anderen Epochen und zu anderen Themen.

Unser besonderes Interesse beim Ausbau der Sammlung in den nächsten Jahren gilt der Zeit nach 1945 bis in die Gegenwart. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns dabei unterstützen, die Sammlung durch interessante Objekte zu erweitern. Machen Sie uns ein Angebot oder spenden Sie an den Förderverein.

Blick in das Modell eines Wohnzimmers

Detail aus Living Room 1 von Maya Zack. Die computergenerierten Visualisierungen der Serie Living Room (2009) basieren auf erzählten Erinnerungen und zeigen das Wohnzimmer einer jüdischen Familie der 1930er-Jahre; Jüdisches Museum Berlin.

Leiterin der Sammlungen
Inka Bertz
Tel.: 
+49 (0)30 259 93 414
Fax: 
+49 (0)30 259 93 409

Stiftung Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14
10969 Berlin

Wenn Sie das Jüdische Museum Berlin unterstützen möchten und glauben, Material zu besitzen, das für uns interessant sein könnte, nehmen Sie Kontakt zu uns auf!
Wir haben einen öffentlich zugänglichen Lesesaal. Außerdem können Sie in unseren Bibliotheks- und ausgewählten Sammlungsbeständen online recherchieren. Für die Einsicht weiterer Bestände nehmen Sie bitte Kontakt zu den zuständigen Kurator*innen auf.
Die Ansprechpartnerin für Foto-Reproduktionen ist Valeska Wolfgram (Tel.: +49 (0)30 259 93 433, E-Mail: v.wolfgram@jmberlin.de). Für Leihanfragen wenden Sie sich bitte an Katrin Strube (Tel.: +49 (0)30 259 93 417, E-Mail: k.strube@jmberlin.de).

Ausgewählte Sammlungsobjekte und Highlights

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