Direkt zum Inhalt

Ab 23. August 2020 präsentiert die vollständig neu gestaltete Dauer­ausstellung jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland. Bis dahin bleibt das Jüdische Museum Berlin wegen Umbaus geschlossen.

10 Jahre Migrationsrat Berlin-Brandenburg

Ein Mehrgenerationengespräch über Geschichte, gemeinsame Kämpfe und Visionen

Der Migrationsrat Berlin-Brandenburg (MRBB) wurde 2004 als Dachverband von über 60 Migrantenselbstorganisationen in Berlin gegründet. Seitdem spielt der MRBB als in dieser Form einmaliger herkunftsübergreifender Zusammenschluss eine wichtige Rolle in der Berliner Migrations-, Bleiberechts- und Anti-Diskriminierungspolitik. Im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums lädt die Akademie des Jüdischen Museums Berlin gemeinsam mit dem Migrationsrat Berlin-Brandenburg ein, mit Mitgliedern der ersten Stunde über das bisher Erreichte und Visionen für die Zukunft zu diskutieren.

leider verpasst

Ort

W. M. Blumenthal Akademie,
Klaus Mangold Auditorium
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin (gegenüber dem Museum)

Gäste

Pastor Pierre Botembe, Mitbegründer des MRBB, Afrikanische Ökumenische Kirche
Dr. Irene Runge, Mitbegründerin des MRBB, ehemals Jüdischer Kulturverein Berlin
Koray Yilmaz-Günay, Mitbegründer des MRBB und Mitglied im aktuellen Vorstand
Dr. des. Noa Ha, Mitglied im aktuellen Vorstand des MRBB, Korientation e.V.

Moderation: Meral El, Jüdisches Museum Berlin

Migrationsrat

Der Migrationsrat ist ein 2004 entstandener Dachverband verschiedener migrantischer Selbstorganisationen.

Website des Migrationsrates

Pastor Pierre Botembe, Mitbegründer des MRBB, ist Patriarch der Afrikanischen Ökumenischen Kirche in Berlin, Kongo und Südafrika. Der studierte Theologe und Pädagoge engagiert sich gegen Rassismus und setzt sich insbesondere für die Gleichberechtigung und Chancengleichheit schwarzer Menschen in Deutschland ein.

Dr. Irene Runge, Mitbegründerin des MRBB, war von 1989 bis 2009 Vorsitzende des Jüdischen Kulturvereins Berlin e.V. Irene Runge betreut heute redaktionell die Zeitschrift »Jüdisches« und schreibt für »mittendrin« und die »Jüdische Rundschau«.

Koray Yılmaz-Günay, Mitbegründer des MRBB und Mitglied im aktuellen Vorstand, arbeitet seit Mitte der 1990er Jahre zu den Themen Rassismus, Sexismus, Homophobie und (Anti-) Diskriminierung. Seit 2011 ist er Referent für das Themengebiet Migration bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Dr. des. Noa Ha, Mitglied im aktuellen Vorstand des MRBB, ist Stadtforscherin und untersucht die Produktion des städtischen Raumes aus einer rassismuskritischen und dekolonialen Perspektive. Sie ist bei der asiatisch-deutschen Plattform »korientation e.V.« sowie im Netzwerk »decoloniality europe« aktiv.

Was, wann, wo?

  • Wann 21. Oktober 2014, 19 Uhr
  • Wo W. M. Blumenthal Akademie, Klaus Mangold Auditorium (aka Saal)

    Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin
    (gegenüber dem Museum)

    Zum Lageplan