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»Als ob’s ein Leben wär« – Lesung aus dem Tatsachenbericht von Philipp Manes (1942-1944)

Lesung mit dem Schauspieler Frank Riede, kommentiert vom Herausgeber Ben Barkow

Im Februar 1944 begann der Berliner Kaufmann Philipp Manes einen umfassenden Bericht über das Leben im Konzentrationslager Theresienstadt, anderthalb Jahre nach seiner Deportation aus Berlin.

Manes war Leiter des Organisationsdienstes, der die Planung und Durchführung von mehr als 500 Vorträgen, Lesungen und Gedichtwettbewerben während seiner über zwei Jahre dauernden Inhaftierung vornahm. Seine insgesamt 986 Seiten umfassenden Aufzeichnungen vermitteln ein detailliertes Bild von der Struktur des Lagers, beschreiben die unterschiedlichen Lebensbedingungen der deutschen und tschechischen Insass*innen, portraitieren zahlreiche Menschen und schildern die Umstände der Transporte nach Auschwitz, die im Oktober 1944 auch ihn und seine Frau erfassten.

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Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Die W. M. Blumenthal Akademie ist grün markiert

Ort

W. M. Blumenthal Akademie,
Klaus Mangold Auditorium
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin (gegenüber dem Museum)

In Kooperation mit der Wiener Library, London.

Eine Veranstaltung zum Themenschwerpunkt »Ghetto Theresienstadt« im Rahmen des Begleitprogramm zum »Defiant Requiem«.

Was, wann, wo?

  • Wann 27. Februar 2014, 19:30 Uhr
  • Wo W. M. Blumenthal Akademie,
    Klaus Mangold Auditorium

    Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin
    (gegenüber dem Museum)

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  • Eintritt

    frei

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Begleitprogramm zum Defiant Requiem: Themenwoche Theresienstadt (6)