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Portrait Moses Mendelssohn und Grafik

Grafik zur Ausstellung „Wir träumten von nichts als Aufklärung“ – Moses Mendelssohn; Jüdisches Museum Berlin, Foto: Roman März, Gestaltung: Stefan Becker

„Wir träumten von nichts als Aufklärung“ – Moses Mendelssohn

Öffentliche Führung

Ein 14-jähriger, unbegleiteter Jugendlicher steht 1743 vor den Berliner Stadttoren und wünscht Einlass und eine Zukunft. Er möchte lernen, arbeiten, leben. Aber die restriktiven Bedingungen der preußischen Judengesetze sehen eine gleichberechtigte Teilhabe nicht vor. Die allgemeinen Menschenrechte gelten für ihn als Angehörigen einer Minderheit nicht: Moses Mendelssohn, Jude.

Wer bestimmt, wo und wie ein Mensch leben darf? Mit welchem Recht? Hat sich Mendelssohn in den Augen der Mehrheitsgesellschaft genug integriert, um als gleichberechtigter Bürger aufgenommen zu werden?

So, 12. Jun 2022, 15 Uhr

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Der Altbau ist grün markiert

Ort

Altbau EG, „Meeting Point“ im Glashof
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Anhand der Biografie Mendelssohns und der Debatten der damaligen Zeit erfahren Sie Positionen zu den Themen Zugehörigkeit und Gleichberechtigung, Macht und Gewissen.

Was, wann, wo?

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Begleitprogramm zur Ausstellung: „Wir träumten von nichts als Aufklärung“ – Moses Mendelssohn (6)