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Ab 23. August 2020 präsentiert die vollständig neu gestaltete Dauer­ausstellung jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland. Bis dahin bleibt das Jüdische Museum Berlin wegen Umbaus geschlossen.

Berlin Gallery Weekend 2019:
Monika Werkstatt

Elektronische Live-Improvisation in der Lichtinstallation »res·o·nant« von Mischa Kuball

Monika Werkstatt - Ambient Werkstatt; Foto: Mara von Kummer

Die fünf Musikerinnen der Monika Werkstatt um Musik-Legende Gudrun Gut bringen zum Gallery Weekend elektronische Klänge in die Lichtinstallation res·o·nant von Mischa Kuball. Damit wartet nach den Auftritten von Bassist William Parker und Detroit-Techno-Urgestein Mike Banks der dritte experimentelle Live-Gig auf die Besucher*innen.

leider verpasst

Ort

Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin

In wechselnder Besetzung tritt das Kollektiv am 26. und 27. April mit seiner »Ambient Werkstatt« in der Installation in den Libeskind-Voids im Jüdischen Museum Berlin auf. Dabei geht es den Musikerinnen ums Mitmischen, Einmischen, Genießen und Lernen. Monika Werkstatt macht Musik nicht als »reines Wochenend-Entertainment sondern mit klarem experimentellem Ansatz, sich öffnend und in seiner Freiheit auch verletzbar«.

Wir wollen inspirieren durch eine Session ohne doppeltes Netz, wo während des Experimentierens Fehler und Brüche entstehen können, und wo es immer weiter geht, bis der Bogen im kollektiven Auftritt sich wieder geschlossen hat. Wir wollen mehr als Musik sein.

Monika Werkstatt sind:
Beate Bartel
Danielle de Picciotto
Gudrun Gut
Islaja
Pilocka Krach
Sonae

Ansicht der Lichtinstallation

Ladislav Zajac/Archiv Mischa Kuball, Düsseldorf, VG Bild-Kunst, Bonn 2017.

Über res·o·nant von Mischa Kuball

Mit der Installation res·o·nant bespielt Mischa Kuball zwei der ikonischen Leerräume (Voids) im Libeskind-Bau des Jüdischen Museums Berlin. Die Installation besteht aus mehreren rotierenden Projektoren, die in den 24 Meter hohen Räumen Lichtfelder in Form der Void-Grundrisse an Wände und Decken werfen. Mittels drehender Spiegelelemente und Stroboskop-Blitzen entsteht eine »Resonanz zwischen Architektur und Haut«. Über einzelne im Raum verteilte Lautsprecher sind jeweils 60-sekündige Soundclips zu hören, die von mehr als 220 Musiker*innen eigens für res·o·nant produziert wurden.

Mit Unterstützung der
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Was, wann, wo?

  • Wann Freitag, 26. April und Samstag, 27. April 2019, jeweils 16-20 Uhr
  • Wo Jüdisches Museum Berlin

    Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin

    Zum Lageplan
  • Eintritt

    Mit dem Museumsticket (8 Euro, erm. 3 Euro)

  • Hinweis Die elektronische Improvisation findet in der Installation res•o•nant von Mischa Kuball statt

    Anmeldung für Journalist*innen Tel.: +49 (0)30 25 993 419
    presse@jmberlin.de