Eine Reise durch die Geschichte der Jüd*innen in Deutschland

Unsere Dauerausstellung

Dauerausstellung

Eine Mischung aus Bildern und Texten, Kunst- und Alltagsgegenständen, Medien und interaktiven Angeboten erwartet die Besucher*innen in der Dauerausstellung. Sie erzählt von jüdischer Geschichte und Kultur in Deutschland von den Anfängen in der Spätantike bis in die Gegenwart. Auf ihrem Rundgang lernen die Besucher*innen religiöse Traditionen des Judentums kennen, sie begegnen gewöhnlichen und ungewöhnlichen Lebensgeschichten und erfahren etwas über die spannungsvollen und komplexen »deutsch-jüdischen« Beziehungen. Dabei ist Überraschendes, aber auch Vertrautes zu entdecken.

Gebäudeplan mit Markierung des Libeskindbaus
Ort

Libeskind-Bau, Dauerausstellung gesamt

Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Die Dauerausstellung ist zwar nicht für die Ewigkeit, aber immerhin auf Dauer angelegt. Trotzdem muss sie sich stetig wandeln. Sie wird permanent weiterentwickelt, um neue Akzente setzen und aktuelle Fragestellungen aufnehmen zu können. Neue Sammlungsstücke finden ihren Platz, Themen werden präziser und anschaulicher präsentiert. Die Anregungen und Kritik unserer Besucher*innen beziehen wir in diese Aktualisierungen mit ein. So bleibt das Museum auch in seiner Dauerausstellung beständig unbeständig – ein lebendiges Haus, das immer wieder Neues und Besonderes zu bieten hat.

Die Dauerausstellung des Jüdischen Museums Berlin »Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte« wird wissenschaftlich, organisatorisch und restauratorisch betreut und weiterentwickelt von: Barbara Decker, Gelia Eisert, Daniel Ihde, Maren Krüger, Cilly Kugelmann, Stephan Lohrengel, Androniki Paliompei und Katrin Strube.

Die Ausstellungstechnik wird betreut und weiterentwickelt von der Firma Leitwerk, Berlin.

Gestaltung und Medien in der Dauerausstellung
Dauerausstellung Würth & Winderoll, Seefeld (Gestaltung)
»Vor tausend Jahren« Die Installation im Ausstellungskapitel »Welt von Aschkenas« entstand in Kooperation mit der TU Darmstadt, Fachbereich CAD in der Architektur, und Musion,
Architectura Virtualis und TU Darmstadt, Fachgebiet Informations- und Kommunikationstechnologie (Überarbeitung 2010: 3D-Modellierung und Film)
Whitevoid, Berlin (Überarbeitung 2010: Programmierung und Realisierung der medientechnischen Installation)
Digitaler Talmud Der Digitale Talmud im Ausstellungskapitel »Welt von Aschkenas« entstand in Zusammenarbeit mit der Universität der Künste, Berlin, und ART + COM, Berlin.
»Glaubenssachen« Gestaltung des Ausstellungskapitels durch gewerk, Berlin (Gestaltung)
buchstabenschubser, Potsdam (Filme).
»Hofjuden« Duncan McCauley, Berlin (Gestaltung)
»Deutsche und Juden zugleich« Bertron Schwarz Frey, Berlin (Gestaltung)
Zusammenarbeit mit der Universität der Künste, Berlin, und Whitevoid, Berlin (multimedialer Bildband)
Whitevoid, Berlin (Hörtisch, Bildband)
»Berlin, Berlin« Gestaltung der Vitrinenpräsentationen zu Leo Arons, Magnus Hirschfeld, Fritz Haber und Albert Einstein eckedesign, Berlin (Gestaltung)
Kinderinsel gewerk, Berlin (Gestaltung)
»Vor Gericht: Auschwitz/Majdanek« Holzer Kobler Architekturen GmbH (Gestaltung)
Zusammenarbeit mit TheGreenEyl, Berlin (Filminstallation zum Auschwitz-Prozess)
»So einfach war das« s t e c h e r zeichen und räume, Götzis/Österreich (Gestaltung)
Eine Form wie »Besucher*innen« bezieht sich nicht nur auf Menschen, die sich als Mann oder als Frau identifizieren, sondern schließt auch alle ein, die sich jenseits der Zweigeschlechtlichkeit verorten.
Gebäudeplan mit Markierung des Libeskindbaus
Ort

Libeskind-Bau, Dauerausstellung gesamt

Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Dauerausstellung (10) Was Sie in unserer Dauerausstellung erwartet Alle anzeigen

Was Sie in unserer Dauerausstellung erwartet

Einige Themen, Objekte und Stationen, die Sie in unserer Dauerausstellung finden können, stellen wir hier in aller Kürze vor.

Der Weg in die Dauerausstellung

Über eine Treppe gelangen unsere Besucher*innen vom Haupteingang in den Libeskind-Bau, in dem die Dauerausstellung beginnt.

Glaubenssachen

Die drei Filmstationen zu den »Glaubenssachen« im 2. Obergeschoss zeigen unterhaltsam wichtige Inhalte von Judentum, Christentum und Islam.

Der Schabbattisch

Im Ausstellungskapitel »Tradition und Wandel« im 2. Obergeschoss werden Dinge gezeigt, die zum Ruhetag gehören.

Oh Tannenbaum

Im Kaiserreich war ein Weihnachtsbaum auch in einigen jüdischen Haushalten zu finden, in unserer Dauerausstellung steht er im Ausstellungsbereich »Familienleben«.

Die Schulbank drücken

Geschichte und Gegenwart jüdischer Schulen: Lauschend und stöbernd erfahren Sie hier etwas über das hebräische Alphabet oder den jüdischen Kalender.

Exilwege

Eine interaktive Karte zeigt Ihnen alle Länder der Welt und Informationen darüber, ob sie Jüd*innen nach 1933 Exilmöglichkeiten boten.

Vor Gericht: Auschwitz- und Majdanek-Prozess

Porträts der Prozessbeteiligten zum Düsseldorfer Majdanek-Prozess und eine Filminstallation mit Meinungen zum Auschwitz-Prozess im 1. Obergeschoss.

Was würdest du mitnehmen?

Welche Dinge jüdische Kinder mit ins Exil nahmen, kann man im 1. Obergeschoss entdecken und ihre Geschichten dazu nachlesen.

Auswanderungsgeschichten

In der Achse des Exils im Untergeschoss des Libeskind-Baus finden Sie Dinge, die Menschen mit in die Emigration genommen haben.

Kinderinsel

Im 1. Obergeschoss gibt es einen Bereich für Kinder mit der Möglichkeit, Objekte zu fühlen, anzuschauen oder eigene Bilder zu malen.