Der Ghetto-Swinger

Theaterbesuch

Coco Schumann feierte im Mai 2014 seinen 90. Geburtstag. Das war Anlass, sich dem Leben und Werk dieses außergewöhnlichen Musikers zu widmen. Der Freundeskreis des Jüdischen Museums Berlin lud alle Interessierten ein, im Rennaissance-Theater eine Zeitreise ins Berlin der 30er Jahre zu erleben. In dieser Zeit wurden Swing und Jazz als Ausdrucksformen gegen die Unkultur der Nazis gespielt.

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Ort

Renaissance-Theater Berlin

Knesebeckstraße 100, 10623 Berlin

Informationen zum Stück

Der junge Musiker Coco Schumann ist fasziniert von der Musik. Doch 1943 wird er ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort schließt er sich den »Ghetto-Swingers« an. In Auschwitz spielt er zur Unterhaltung der Lagerältesten und der SS um sein Leben, in Dachau begleitet er mit letzter Kraft den Abgesang auf das Regime. Ein perfides Spiel, denn allein die Musik rettet ihm im Konzentrationslager das Leben.
Eine Besonderheit an der Arbeit des Regisseurs Gil Mehmert ist die musikalisch-choreographische Erzählweise, für die er bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde. Schon lange faszinierte ihn die Autobiographie Coco Schumanns und er hat eine theatrale Umsetzung dafür gefunden. Mit einem hochmusikalischen Ensemble um Helen Schneider und Konstantin Moreth hat er sich auf eine musikalische, emotionale und historische Reise begeben.

Eine Veranstaltung der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Stiftung Jüdisches Museum Berlin e.V.

Ort

Renaissance-Theater Berlin

Knesebeckstraße 100, 10623 Berlin

Was, wann, wo?

  • Wann

    29. Oktober 2014, 20 Uhr

  • Wo
    Renaissance-Theater Berlin

    Knesebeckstraße 100, 10623 Berlin