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Die Beschneidung, oder: Des Verwundeten Erfreuung

Schattenspiel mit dem Karagöz-Meister Emin Senyer und Ensemble aus Istanbul

Der schelmische Karagöz (»Schwarzauge«) ist eine Mischung aus Kasperle und Simplicissimus, der mit seinem Gegenspieler, dem anständigen Bildungsbürger Hacivat, manche brenzlige Situation durchlebt. Zur traditionellen Beschneidungsfeier gehört das Sünnet-Schattenspiel, in dem Karagöz als Erwachsener im Prinzenkostüm beschnitten wird. Das Tambourin, Gedichte, Wortspiele und Rätsel, Volksgeschichten und Miniaturen begleiten das Geschehen auf der Schattenbühne und zeichnen ein satirisches Gesellschaftsportrait des Osmanischen Reichs.

leider verpasst

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Der Altbau ist grün markiert

Ort

Altbau 2. OG, Großer Saal
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Emin Senyer ist einer der wenigen noch aktiven Meister des Karagöz-Schattenspiels, das die UNESCO 2009 in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen hat.

Szene aus Die Beschneidung, oder: Des Verwundeten Erfreuung; Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe

Mit freundlicher Unterstützung vom Yunus Emre Institut.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung Haut ab! Haltungen zur rituellen Beschneidung.

Was, wann, wo?

  • Wann 8. Februar 2015, 17 Uhr
  • Wo Altbau 2. OG, Großer Saal

    Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

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