Direkt zum Inhalt

Ab Samstag, 14. März 2020 bleibt das Jüdische Museum Berlin bis auf Weiteres für Besucher*innen geschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Die Schatten der Vergangenheit sind noch lang. Junge Juden über ihr Leben in Deutschland

Lesung und Gespräch mit David Ranan

Junge Jüd*innen in Deutschland: Wie leben und wie fühlen sich die Enkel der Holocaust-Überlebenden in diesem Land siebzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges? Wie erleben die 20 bis 40-Jährigen ihr Jüdischsein im deutschen Alltag und wie reagieren sie auf Ereignisse wie die Beschneidungsdebatte?

In diesem Buch erzählen junge Jüd*innen über ihre Familiengeschichten, über ihre Identität und die familiären und beruflichen Zukunftsperspektiven, die sie in Deutschland für sich sehen.

David Ranan stammt aus einer deutsch-jüdischen Familie. Er wuchs in Israel auf und lebt heute als freier Autor in London.

Moderation: Yasemin Shooman (Jüdisches Museum Berlin)

leider verpasst

Ort

W. M. Blumenthal Akademie,
Klaus Mangold Auditorium

Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin (gegenüber dem Museum)

David Ranan

Dr. David Ranan entstammt einer deutsch-jüdischen Familie und wuchs in Israel auf. Er studierte Wirtschaftswissenschaften in Israel und London und absolvierte außerdem ein Studium der Kultur- und Politikwissenschaft.

In seinem Buch »Double Cross: The Code of the Catholic Church« (2007) hat Ranan den Missbrauch der politischen Macht dieser Institution in Geschichte und Gegenwart untersucht. 2011 erschien sein erfolgreiches Buch »›Ist es noch gut, für unser Land zu sterben? Junge Israelis über ihren Dienst in der Armee«. Zum ersten Mal kommen darin junge israelische Männer und Frauen zu Wort, die über ihre Einstellung zum Wehrdienst, über ihre Hoffnungen und Erwartungen an Israel, über ihre politischen Ansichten und moralischen Nöte mit diesem Staat berichten.

Sein Buch »Die Schatten der Vergangenheit sind noch lang. Junge Juden über ihr Leben in Deutschland« ist 2013 erschienen. Darin geben in Deutschland lebende Enkel von Holocaust-Überlebenden offen und unverstellt Auskunft über ihre Einstellung zu dem Land, in dem sie leben, über ihre Zukunftsperspektiven und ihre Identität und gewähren dabei tiefe und überraschende Einblicke in die aktuelle deutsche Gesellschaft.

Was, wann, wo?

  • Wann 7. Juli 2015, 19 Uhr
  • Wo W. M. Blumenthal Akademie, Klaus Mangold Auditorium (aka Saal)

    
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin
    (gegenüber dem Museum)

    Zum Lageplan