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Ab 23. August 2020 präsentiert die vollständig neu gestaltete Dauer­ausstellung jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland. Bis dahin bleibt das Jüdische Museum Berlin wegen Umbaus geschlossen.

Neue Allianzen: Wie gelingt jüdisch-muslimischer Dialog?

Diskussion im Rahmen des Jüdischen Zukunftskongresses

Im Mittelpunkt der Diskussion stehen Fragen nach Antisemitismus und antimuslimischem Rassismus in der deutschen und europäischen Gesellschaft.

Entstehen in Zeiten eines politisch klar vernehmbaren und öffentlich artikulierten Rechtsrucks neue Allianzen religiöser und ethnischer Minderheiten? Sind Muslim*innen und Jüdinnen*Juden dabei natürliche Bündnispartner*innen und wenn ja: inwiefern? Was verbindet, was trennt sie bei der Bildung neuer Allianzen?

leider verpasst

Ort

W. M. Blumenthal Akademie,
Klaus Mangold Auditorium
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin (gegenüber dem Museum)

Moderation

Ebru Taşdemir (Neue Deutsche Medienmacher)

Podiumsgäste

Jo Frank

Jo Frank ist Geschäftsführer des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks (Begabtenförderungswerk der jüdischen Gemeinschaft), Initiator des internationalen Programms Dialogperspektiven zur Etablierung neuer Formen des interreligiösen und weltanschaulichen Dialogs, Autor, Übersetzer und Verleger sowie künstlerischer Leiter des Festivals Zeitkunst.

Prof. Dr. Frederek Musall

Prof. Dr. Frederek Musall lehrt Jüdische Philosophie und Geistesgeschichte an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg. Er beschäftigt sich aktuell mit den vielfältigen Prozessen religiöser Pluralisierung und Differenzierung im Judentum in der Moderne. Er bemüht sich, andere jüdische Narrative zu thematisieren, die weniger im Fokus stehen, wie beispielsweise Selbstverständnisse von orientalischen Jüdinnen*Juden in unterschiedlichen historischen und geografischen Kontexten.

Saba-Nur Cheema

Saba-Nur Cheema (Dipl.-Pol.) ist Leiterin der Pädagogischen Programme und Projekte der Bildungsstätte Anne Frank – Zentrum für politische Bildung und Beratung Hessen, Dozentin an der Frankfurt University of Applied Sciences und Beraterin im Bereich der Radikalisierungsprävention. Sie entwickelt Angebote zum Umgang mit rechten Ideologien, Diskriminierung und Rassismus, sowie den Themenbereichen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit – auch und insbesondere an Schulen.

Hakan Tosuner

Hakan Tosuner ist Politikwissenschaftler und Geschäftsführer des ersten muslimischen Studienwerks Avicenna. Zuvor war er bei der Fulbright Kommission tätig, wo der er u. a. für das Diversity Programm zuständig war. Außerdem forschte er in dem Projekt The semantics of tolerance and (anti-)racism in Europe der Viadrina-Universität Frankfurt an der Oder. Er ist Religious-Diversity-Trainer und schon seit vielen Jahren auf nationaler und europäischer Ebene in der muslimischen Jugendarbeit aktiv.

Im Rahmen des Jüdischen Zukunftskongresses der Leo Baeck Foundation.

Jüdischer Zukunftskongress 2018

Informationen und Programm

Wenn Sie sich für eine Veranstaltung anmelden, denken Sie bitte daran, dass das Ticket 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung verfällt. Es wird dann an ggf. wartende Besucher*innen gegeben.

Zur ausführlichen Antwort

Was, wann, wo?

  • Wann Dienstag, 6. November 2018, 15 Uhr
  • Wo W. M. Blumenthal Akademie, Klaus Mangold Auditorium (aka Saal)

    Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin
    (gegenüber dem Museum)

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