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Ab 23. August 2020 präsentiert die vollständig neu gestaltete Dauer­ausstellung jüdische Geschichte und Gegenwart in Deutschland. Bis dahin bleibt das Jüdische Museum Berlin wegen Umbaus geschlossen.

Elio Petri – A Quiet Place in the Country

Drama / Horror, Italien, 1968, 102 Minuten

Montagskino: Elio Petri – A Quiet Place In The Country (Filmausschnitt); images courtesy of Park Circus/MGM

Gewinner des Silbernen Bären auf der Berlinale 1969
Englischer Originalton mit deutschen Untertiteln
Montagskino: Begleitprogramm zur Ausstellung Keine Kompromisse! Die Kunst des Boris Lurie

Ort

Altbau 1. OG, Bildungsraum

Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Leonardo Ferri (gespielt von Franco Nero) braucht Ruhe, um seine Kunst zu schaffen. So zieht er aufs Land, in ein Haus, in dem während des Krieges eine Frau ermordet wurde. Dort findet er aber auch nicht zu sich, wird immer nervöser, unbeherrschter, unberechenbarer. Ein viel zu wenig bekanntes Hauptwerk des italienischen Regisseurs Elio Petri – halb Schauerstück in stark atonalen Tönen, halb Sozialgroteske von zeitweise bestürzender, melancholischer Art.

Wie Boris Lurie hält Petri sowohl der vor Selbstreferentialität erstarrten Kunstwelt als auch dem dumpfen Bürgertum, das allein dem Hier und Jetzt huldigt, einen Zerrspiegel vor.

Kontakt

Gesa Struve
T +49 (0)30 259 93 517
F +49 (0)30 259 93 513
g.struve@jmberlin.de

Was, wann, wo?

  • Wann 4. Juli 2016, 19:30 Uhr
  • Wo Altbau 1.OG, Bildungsraum

    
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

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