Frag mich, ich bin nicht jüdisch

Begleitprogramm zur Ausstellung Die ganze Wahrheit ... was Sie schon immer über Juden wissen wollten

Eine Vitrine im Jüdischen Museum Berlin ist berühmt geworden. Sie ist Teil der aktuellen Ausstellung »Die ganze Wahrheit …was Sie schon immer über Juden wissen wollten«. Täglich außer samstags nehmen seit März jüdische Gäste im Plexiglas-Schaukasten Platz und antworten auf die Frage »Gibt es noch Juden in Deutschland?«. Das Konzept hat weltweit für Begeisterung, Diskussionen und Kritik gesorgt – eine ideale Gelegenheit mit einer weiteren Aktion anzuknüpfen.

Unter dem Motto »Frag mich, ich bin nicht jüdisch« nehmen am letzten Tag der Ausstellung Personen in der Vitrine Platz, deren Lebensweise, Herkunft oder Religion mit bestimmten Zuschreibungen verknüpft werden. Eingeladen ist u.a. Tuba Arikan. Sie ist deutsche Muslimin und in einer anatolischen Gastarbeiterfamilie in Berlin aufgewachsen. Weil sie ein Kopftuch trägt, werde sie immer und überall mit Fragen zu ihrer Identität konfrontiert. »Ohne eine ironische Herangehensweise an meinen Alltag würde ich verrückt werden«, sagt sie. Mit ihr stehen vier weitere Gäste Rede und Antwort.

Past event
Where

Old Building, level 1


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Where

Old Building, level 1


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

More Information

  • When

    1. September 2013, 12-19 Uhr

  • Where

    Old Building, level 1

    
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

  • Entry fee

    frei