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After Munich

Sondervorführung beim Jüdischen Filmfestival Berlin | Brandenburg – Film und Gespräch mit der Regisseurin (in englischer Sprache)

Frau in Sportklamotten sitzt in einem leeren Stadion

Esther Shahamorov in München; Foto: Kristin Fieldhouse

Am 5. Sep­tember 1972 stürmte die palästinen­sische Terror­gruppe „Schwarzer September“ das Quartier der israelischen Olympia­mannschaft bei den Spielen in München. Die Welt verfolgte live im Fern­sehen, wie elf Geiseln genommen und später getötet wurden. An­lässlich des nahenden 50. Jahrestags des Atten­tats auf die israelische Dele­gation wird im Jüdischen Museum Berlin der Film After Munich gezeigt. Zum ersten Mal erzählt er die Geschichte des Atten­tats und seiner Folgen aus der Sicht von vier Frauen, die von diesem Tag unmittel­bar betroffen waren: der Sport­lerin Esther Roth Shahamorov, der Witwe Ankie Spitzer, die ihren Mann durch das Atten­tat verlor, sowie den Under­cover-Agentinnen des Mossad Sylvia Raphael und Marianne Gladnikoff.

Di, 23. Aug 2022, 19 Uhr

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Die W. M. Blumenthal Akademie ist grün markiert

Ort

W. M. Blumenthal Akademie,
Klaus Mangold Auditorium
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin (gegenüber dem Museum)

Was ist der menschliche Preis, den wir für Krieg und Terror zahlen?

In der Doku­mentation der kanadischen Filme­macherin Francine Zucker­man blicken die vier Frauen zurück auf den Moment, der ihr Leben für immer veränderte. Der Film erzählt dabei von Intrigen und geheimen Iden­titäten, Liebe und Tod, Konflikt und Ver­söhnung, Krieg und Frieden und wirft Fragen auf: Was können wir aus der Vergangen­heit lernen und wie beeinflusst sie die Gegen­wart? Wie kann man nach einer solchen Tragödie weiter­machen? Was ist der menschliche Preis, den wir für Krieg und Terror zahlen?

Im An­schluss an den Film findet ein Ge­spräch mit dem Filmwissenschaftler Tobias Ebbrecht-Hartmann und mit der Regisseurin Francine Zuckerman statt.

Tobias Ebbrecht-Hartmann

Tobias Ebbrecht-Hartmann ist Filmwissenschaftler und Assistant Professor im Fachbereich Medienwissenschaften und am Zentrum für Deutschlandstudien an der Hebräischen Universität Jerusalem. Er forscht und publiziert zu filmischen und medialen Formen der Erinnerung an die Shoah, Terrorismus und andere kollektive Gewalterfahrungen.

Im Film wird Hebräisch, Deutsch, Norwegisch und Englisch gesprochen. Der Film wird in der Original­version mit englischen Untertiteln gezeigt. Das Gespräch findet auf Englisch statt.

In Kooperation mit dem Jüdischen Filmfestival Berlin | Branden­burg und der Botschaft von Kanada

Originaltitel After Munich
Gattung Dokumentarfilm
Regie Francine Zuckerman
Produktionsland Kanada
Originalsprachen Deutsch, Englisch, Hebräisch, Norwegisch
Untertitel Englisch
Erscheinungsjahr 2019
Länge 78 Min

Was, wann, wo?

  • Wann Di, 23. Aug 2022, 19 Uhr
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  • Wo W. M. Blumenthal Akademie,
    Klaus Mangold Auditorium

    Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin
    (gegenüber dem Museum)

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