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Filmstill: Las ultimas palavras

Filmstill aus Las ultimas palavras; Rita Ender

Las ultimas palavras (Die letzten Worte)

Filmvorführung (auf Türkisch/Ladino mit englischen Untertiteln) und Gespräch

Viele der zum Ende des Mittelalters aus Spanien vertrieben Jüdinnen*Juden ließen sich im Osmanischen Reich nieder. Ihre Sprache brachten sie mit: das Judenspanische oder Ladino. 500 Jahre lang blieb das Judenspanische die wichtigste Alltags- und Literatursprache der sephardischen Jüdinnen*Juden des östlichen Mittelmeerraumes. Heute befindet sich die Sprache im Niedergang.

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Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Die W. M. Blumenthal Akademie ist grün markiert

Ort

W. M. Blumenthal Akademie,
Klaus Mangold Auditorium
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin (gegenüber dem Museum)

Für ihren Dokumentarfilm Las ultimas palavras begibt sich die Filmemacherin Rita Ender in der Türkei auf die Suche nach dem Ladino. Das Verschwinden der Sprache wird zum Sinnbild für ein zunehmendes Gefühl der Entwurzelung, das die jüngere Generation erfasst.

Enders Reflexion über Sprache und Erinnerung, Identität, Integration, Zugehörigkeit und kulturelle Eigenständigkeit entfaltet jedoch auch jenseits der spezifischen Situation sephardischer Jüdinnen*Juden in der Türkei Aussagekraft.

Zeichnung mit Blättern und Sonne sowie dem Schriftzug „Las Ultimas Palavras“
Originaltitel Las ultimas palavras/Son Sözcükler (Die letzten Worte)
Regie Rita Ender
Gattung Dokumentarfilm
Produktionsland Türkei
Originalsprachen Türkisch/Ladino
Erscheinungsjahr 2015
Länge 36 Minuten

Im Anschluss an die Filmvorführung spricht die Autorin Corry Guttstadt, Autorin der Monografie Die Türkei, die Juden und der Holocaust, mit Rita Ender über die Bedeutung des Judenspanischen für die kulturelle Eigenständigkeit und Identität jüdischer Türk*innen heute.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Film- und Lesungsreihe Zwischen Marrakesch und Maschhad statt.

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Was, wann, wo?

  • Wann Donnerstag, 14. September 2017, 19 Uhr
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  • Wo W. M. Blumenthal Akademie,
    Klaus Mangold Auditorium

    Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1, 10969 Berlin
    (gegenüber dem Museum)

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  • Eintritt

    frei

  • HinweisDer Film wird in der Originalversion (Türkisch/Ladino) mit englischen Untertiteln gezeigt, das Gepräch wird auf Englisch geführt.

    AnmeldungTel: +49 (0)30 25 993 488
    reservierung@jmberlin.de

    Anmeldung für Journalist*innenTel: +49 (0)30 25 993 419
    presse@jmberlin.de

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