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Der Besuch des Museums ist nur mit einem Zeitfenster-Ticket möglich, das Sie in unserem Online-Shop erhalten.

Architektur für alle Sinne

Eine multisensorische Architekturführung für Menschen mit und ohne Seheinschränkungen

Diese Führung richtet sich insbesondere an Besucher*innen mit Seheinschränkungen. Aber auch für Sehende bietet der Rundgang einen spannenden Zugang zur Architektur des Museums.

Termin nach Absprache

Ort

Altbau EG, „Meeting Point“ im Foyer
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Die Wände neigen sich, der Boden steigt an. Die unterirdische Welt des Jüdischen Museums Berlin mit den Achsen des Exils, des Holocausts und der Kontinuität prägen die besondere Raumerfahrung im Gebäude. Für den Architekten Daniel Libeskind war die deutsch-jüdische Geschichte ein wichtiger Bezugspunkt, den die Museumsarchitektur widerspiegelt. Der labyrinthische Garten des Exils fordert den Gleichgewichtssinn und wirft Fragen nach der Orientierung in der Fremde auf. Im Memory Void lassen sich eiserne Skulpturen betasten, die an die Opfer von Terror und Gewalt erinnern. Die Klänge in den Achsen und Voids verstärken die ungewöhnlichen Sinneseindrücke. »Der kalte Sound ist mit keinem Gebäude vergleichbar«, sagt Jonas Hauer, der das Führungskonzept entwickelt hat. Außerdem machen Tastmodelle und Berührungen die deutsch-jüdische Geschichte begreifbar.

Hände erfühlen einen Schriftzug an einer Wand

Führung in den Achsen des Museums
Jüdisches Museum Berlin, Foto: Ellen Brinkmann

Was, wann, wo?

  • Wann Termin nach Absprache (im Zeitraum vom 17. August 2016 bis 31. Dezember 2019)
  • Dauer 1 Stunde
  • Wo Altbau EG, „Meeting Point“ im Foyer

    Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

    Zum Lageplan
  • Eintritt

    60 Euro für max. 15 Teilnehmer*innen (zzgl. Eintritt, eine Begleitperson frei)

  • Buchungbitte per Email an
    gruppen@jmberlin.de

    Informationen und Buchungen für GruppenTel.: +49 (0)30 259 93 305
    Fax: +49 (0)30 259 93 412
    gruppen@jmberlin.de