Geschichte fühlen und hören

Eine multisensorische Architekturführung für Schüler*innen mit Seheinschränkungen

Diese Führung richtet sich insbesondere an Schüler*innen mit Seheinschränkungen ab Klasse 7. Aber auch für Sehende bietet der Rundgang einen spannenden Zugang zur Architektur.

Die Wände neigen sich, der Boden steigt an. Die unterirdische Welt des Jüdischen Museums Berlin mit den Achsen des Exils, des Holocausts und der Kontinuität prägen die besondere Raumerfahrung im Gebäude. Für den Architekten Daniel Libeskind war die deutsch-jüdische Geschichte ein wichtiger Bezugspunkt, den die Museumsarchitektur widerspiegelt. Der labyrinthische Garten des Exils fordert den Gleichgewichtssinn und wirft Fragen nach der Orientierung in der Fremde auf.

Termin nach Vereinbarung
Ort

Altbau EG, »Meeting Point« im Foyer


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Im Memory Void lassen sich eiserne Skulpturen betasten, die an die Opfer von Terror und Gewalt erinnern. Die Klänge in den Achsen und Voids verstärken die ungewöhnlichen Sinneseindrücke. »Der kalte Sound ist mit keinem Gebäude vergleichbar«, sagt Jonas Hauer, der das Führungskonzept entwickelt hat. Außerdem machen Tastmodelle und Berührungen die deutsch-jüdische Geschichte begreifbar.

Besucher*innen betasten die Wände in der Achse des Exils

Jüdisches Museum Berlin, Foto: Ellen Brinkmann

Ort

Altbau EG, »Meeting Point« im Foyer


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Was, wann, wo?

  • Wann

    Termin nach Absprache

  • Dauer

    1 Stunde

  • Wo
    Altbau EG, »Meeting Point« im Foyer

    
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

  • Eintritt

    30 Euro (inkl. Eintritt, Begleitpersonen frei)

  • Informationen und Buchung

    Bildungsabteilung
    Tel.: +49 (0)30 259 93 305
    Fax: +49 (0)30 259 93 412
    gruppen@jmberlin.de

  • Klassenstufe

    ab Klasse 7

  • Methode

    multisensorische Führung

  • Teilnehmer*innenzahl

    max. 15

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