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Katastrophe

Öffentliche Führung im Rahmen der 70. Berliner Woche der Brüderlichkeit

Long white paper banners with text hanging from the ceiling interrupted by showcases, in the background stands a woman with blonde hair

Blick in den Epochenraum Katastrophe; Jüdisches Museum Berlin, Foto: Yves Sucksdorff

Das Angebot stellt die Dauer­ausstellung mit Fokus auf den historischen Epochen-raum Katastrophe vor. Eine Einführung in die ikonische Architektur des Museums­baus ist Teil des Ausstellungs­rundgangs. Im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit 2022 mit dem Jahres­motto „Fair Play – jeder Mensch zählt“ liegt der Schwer­punkt der Führung auf dem Thema „Sport“.

Hunderte Verordnungen und Maßnahmen wurden zwischen 1933 und 1945 gegen Jüdinnen*Juden erlassen. Auf große, von der Decke abgehängte Fahnen gedruckt, bilden sie eine Installation, die Umfang, Lücken­losigkeit und Perfidie des bürokratisch verordneten Antisemitismus des Nazi-Regimes räumlich erfahrbar machen. Ihr gegenüber­gestellt ist eine Karten­projektion, die gewalttätige Übergriffe auf jüdische Personen, Geschäfte und Gemeinde­einrichtungen räumlich und zeitlich verortet und damit einen weiteren zentralen Aspekt der Verfolgung zeigt.

Fr, 20. Mai 2022, 15 Uhr

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören

Ort

Jüdisches Museum Berlin
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Exponate unserer Familien­konvolute demonstrieren Versuche, aus Deutschland zu fliehen. Eindrückliche Objekte wie „Judensterne“, Passfotos jüdischer Zwangs­arbeiter*innen der Berliner Firma Ehrich & Graetz sowie persönliche Dokumente ermöglichen biografische Annäherungen und werfen Fragen auf: Warum ist die Flucht nicht immer gelungen? Wie zeigte sich jüdischer Widerstand?

Was, wann, wo?

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