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Derzeit ist das Jüdische Museum Berlin aufgrund der Corona-Beschränkungen geschlossen.

Katastrophe. Historische Fotos lesen

Digitaler Workshop

Was verraten historische Fotos über das Leben von Jüdinnen*Juden im Jahr 1935 in Deutschland? Dieser Frage gehen wir in dem Workshop „Historische Fotos lesen“ nach. Die Schüler*innen setzen sich mit den Fotografien und Perspektiven der Fotografen Fritz Werner Fürstenberg und Herbert Sonnenfeld auseinander.

Fritz Werner Fürstenberg richtete den Blick seiner Kamera nach außen und doku­mentierte antijüdische Schilder in Dörfern und Ortschaften. Herbert Sonnenfeld hingegen fotografierte Musik- und Theater­aufführungen des Jüdischen Kultur­bundes, jüdische Sport­veranstaltungen und jüdischen Schulalltag. Damit richtete er seinen Blick nach innen und doku­mentierte jüdisches Leben in dieser Zeit. Beide Perspektiven geben unter­schiedliche Antworten auf die Frage „Auswandern oder Ausharren?“, mit der Jüdinnen*Juden in Deutschland konfrontiert waren.

Termin nach Vereinbarung

Ort

online

Gruppe von Jugendlichen musiziert

Herbert Sonnenfeld, Jungen und Mädchen musizieren im Hachschara-Lager Schniebinchen bei Sommerfeld, ca. 1938; Jüdisches Museum Berlin

Die Teilnehmer*innen setzen sich damit auseinander, wie sie selbst fotografieren und ihren Alltag doku­mentieren. Dies ist die Basis für den weiteren Verlauf, in dem die Schüler*innen historische Fotos untersuchen und sich ein ABC der Foto­analyse aneignen.

Ablauf des digitalen Workshops

  • Die Lehrkraft bekommt vorab einen Link zur Video­konferenz­plattform Zoom sowie ein digitales Lernpaket per Email zugesandt. Darin sind folgende Dateien enthalten: Technische Voraus­setzungen, Ablaufplan, (digitale) Arbeitsblätter, weitere Quellen.
  • Einstieg und Beginn des Workshops durch den*die Guide per Video-Stream.
  • Bearbeitung des digitalen Lernpakets in Kleingruppen zu den Fotografien von Werner Fürstenberg und Herbert Sonnenfeld. Die Lehrkraft unterstützt die Schüler*innen beim Bearbeiten der Aufgaben. Der*die Guide steht für Fragen per Chat zu Verfügung.
  • Die Kleingruppen stellen ihre Ergebnisse vor und der*die Guide präsentiert eine inhaltliche Zusammen­fassung per Video-Stream.

Nähere Informa­tionen zu den technischen Voraus­setzungen finden Sie unter Programme für Schulen.

Informationen für Schulgruppen

Wir haben dieses Angebot auf folgende Module des Berliner und Branden­burger Rahmen­lehrplans für die Fächer Geschichte und Ethik der Klassen­stufen 9 bis 13 abgestimmt:

Geschichte

  • 3.4. Basismodule 9./10. Klasse: Demokratie und Diktatur
  • 3. Kurshalbjahr (ge-3/GE-3): Die moderne Welt und ihre Krisen: Demokratie und Diktatur: Das Scheitern der ersten deutschen Demokratie – national­sozialistische Gewalt­herrschaft

Ethik

  • 3.5. Was soll ich tun? – Handeln und Moral: gut und böse

Um dieses Angebot auf Ihre Gruppe abzustimmen, benötigen wir bei der Buchung Informationen zum schulischen Lern­zusammenhang (Schultyp, Fach und Unterrichts­thema), zur Gruppen­größe und der technischen Aus­stattung der Schule. Dieser Workshop berücksichtigt in Inhalten und Methoden die Lernniveaus des Rahmen­lehrplans. Es sind keine Vor­kenntnisse der Gruppe erforderlich.

Was, wann, wo?

  • AnmeldungT +49 (0)30 259 93 305 (Mo–Fr, 10–16 Uhr)
    visit@jmberlin.de

    Wo und Wie Digitaler Raum: Kontakt zur Schule über Video­konferenz­plattform Zoom, Kommuni­kation über Mikrofon oder die Chat-Funktion

    Dauer 90 Minuten (zwei Unterrichtsstunden inkl. Pause)

    Kosten 40 €

    Teilnehmer*innenzahl 15–30 Personen

    Hinweis Dieser Workshop eignet sich für Schulklassen der Stufen 9 bis 13.

    Sprachen Diesen Workshop bieten wir auf Deutsch an.

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