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Porträt von Lina Morgenstern in eine Küchengrafik eingebettet

Die kleine Suppen­küchen­tour

Brunch und lite­rarischer Stadt­spaziergang mit Ausstellungs­besuch (vor Ort)

Begeben Sie sich auf die Spuren einer berüh­mten Berlinerin: der „Suppen­lina“ Lina Morgen­stern. Freuen Sie sich auf einen schmack­haften Brunch samt Lesung und lernen Sie das Leben und Wirken dieser außerge­wöhn­lichen jüdischen Frau des 19. Jahr­hunderts kennen. Birgitt Claus, Leiterin des Museums­cafés, bringt sie Ihnen anhand ausge­wählter Texte Lina Morgen­sterns sowie der Lyrikerin Dagmar Nick, einer Ver­wandten der Frauen­rechtlerin, Friedens­aktivistin und Autorin, näher. Beim anschlie­ßenden geführ­ten Spazier­gang durch Kreuz­berg lernen Sie zudem die Wirkungs­stätten Lina Morgen­sterns kennen und genie­ßen eine Suppe aus „Linas Küche“. Im Anschluss können Sie die Aus­stellung im Jüdischen Museum Berlin besuchen.

Die Veran­staltung findet in Kooperation mit kultur statt.

vergangene Veranstaltung

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Der Altbau ist grün markiert

Ort

Altbau EG, Museumscafé
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Programm

10:30 UhrEinlass
11 UhrBrunch mit Lesung

Brot, Butter, Käse, Frischkäse­variationen, hausge­machte Marmelade, Räucherfisch­mousse, Rote Bete Carpaccio, Salat vom Tafelspitz, Omelette, Apfelmilch­reis. Zusätzlich ein wechselndes warmes Haupt­gericht.
12:15–13:45 UhrLiterarischer Spazier­gang bis zum Oranien­platz mit einer Suppe und Kuchen nach Linas Rezepten
Im Anschluss ist ein Besuch des Museums möglich.
Porträt von Lina Morgenstern in eine Küchengrafik eingebettet

Atelier Hanni Schwarz, Berlin, Porträtfotografie von Lina Morgenstern (1830-1909), um 1907, in: Anna Plothow, Die Begründerinnen der deutschen Frauenbewegung, 5. Aufl. Leipzig, Rothbarth 1907; Quelle: Wikimedia Commons. Gestaltung: buerominimal

Lina Morgen­stern, geboren 1830, war eine bemerkens­werte Frau, die durch ihr gesell­schaftliches Engage­ment das Leben in Berlin zu ihrer Zeit maß­geblich mitprägte. 1866 gründet die fünf­fache Mutter die erste Berliner Suppen­küche, neun weitere folgen. Sie initiiert den ersten Internatio­nalen Frauen­kongress 1896, setzt sich für Frauen­bildung und die Gründung von Kinder­gärten ein. Darüber hinaus schreibt sie Geschichten für Kinder, Koch­bücher sowie pädago­gische Fach­literatur.

Was, wann, wo?

  • Wann So, 28. Aug 2022, 10:30 Uhr
  • Wo Altbau EG, Museumscafé

    Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

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