Berlin-Jerusalem

Kunstfilm von Amos Gitai im Montagskino (Hebräisch mit deutschen Untertiteln)

»Basically, Berlin-Jerusalem, is a story of broken utopias«
Amos Gitai über Berlin-Jerusalem

In diesem poetischen Film von Amos Gitai aus dem Jahr 1989 treffen zwei Frauen aufeinander: Die deutsche Dichterin Else Lasker-Schüler und die russische Zionistin Tania Shohat. Sie begegnen sich erst im Berlin der 1920er Jahre und dann 1945 in Jerusalem.

leider verpasst
Ort

Altbau EG, Auditorium


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Gitai verbindet die Leben der beiden Frauen zu einer Erzählung von expressionistischer Freiheit und nationalsozialistischer Gewalt, von der harten Wirklichkeit im Kibbuz und hoffnungsvollen Gründungsmythen. Die Stadt Jerusalem in all ihren Facetten bestimmt den Film – Jerusalem als Ziel der poetischen und ideologischen Träume und als gewaltbereite Gegenwart.

Fünf Filmstills: Männer mit Masken - Frau vor Spiegel - Frau vor Haus in Jerusalem - Paar in 1920er Jahre-Outfits - Paar als Araber gekleidet- (vlnr)

Filmstills aus Berlin-Jerusalem; Agav Films

Gitai kontrastiert die Geschichte eindrucksvoll mit choreografischen Elementen der Tanzgruppe Pina Bausch sowie mit medialen Zeugnissen der Ersten Intifada aus dem Jahr 1989.

Originaltitel Berlin-Yerushalaim (Berlin-Jerusalem)
Gattung Kunstfilm
Regie Amos Gitai
Choreografie Pina Bausch
Produktionsländer Israel/Niederlande/Frankreich/Italien/UK
Sprache Hebräisch mit deutschen Untertiteln
Erscheinungsjahr 1989
Länge 89 Minuten

Amos Gitai

Amos Gitai ist Sohn des Bauhaus-Architekten Munio Weinraub, der zur Aufbaugeneration des Staates Israels gehörte und u.a. einen Entwurf für eine Holocaust Gedenkstätte machte, aus dem später Yad Vashem hervorging. Im Geburtsjahr des Sohnes 1950 ließ Weinraub den Familiennamen ins Hebräische übersetzen.

Wie der Vater studierte Amos Gitai Architektur, in Haifa und Berkeley. Erste Filme entstanden 1972. Nachdem einige seiner Filme in Israel wegen angeblicher pro-palästinensischer Haltung nicht ausgestrahlt wurden, zog er nach Paris und kehrte 1993 nach Israel zurück. 2015 veröffentlichte er den ersten Film über das tödliche Attentat auf Yitzhak Rabin im Jahr 1995. Gitais Werk umfasst über 40 Filme.

Wenn Sie sich für eine Veranstaltung anmelden, denken Sie bitte daran, dass das Ticket 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung verfällt. Es wird dann an ggf. wartende Besucher*innen gegeben.

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Ort

Altbau EG, Auditorium


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Was, wann, wo?

  • Eintritt

    frei
    Online-Anmeldung

  • HinweisUm 18 Uhr findet für Besucher*innen des Montagskinos eine Kurzführung durch die Ausstellung Welcome to Jerusalem statt.
    Eintritt mit dem Museumsticket; Treffpunkt: Meeting-Point im Altbau

  • HinweisDer Film ist in hebräischischer Sprache mit deutschen Untertiteln.

  • Anmeldung für Journalist*innen Tel.: +49 (0)30 25 993 419
    presse@jmberlin.de

Begleitprogramm zur Ausstellung (17) Welcome to Jerusalem Alle anzeigen

Welcome to Jerusalem

Vorträge, Lesungen, Filmvorführungen – hier finden Sie Veranstaltungen für Erwachsene, Kinder oder Familien, die im Rahmen unserer Ausstellung Welcome to Jerusalem stattfanden.

Die Heiligkeit Jerusalems im Spiegel seiner Architektur

25. April 2019
Die beiden zerstörten jüdischen Tempel, die Grabeskirche, der Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee – die Heiligkeit Jerusalems manifestiert sich insbesondere in seinen beeindruckenden Sakralbauten. Bis heute dienen diese als ideelle Vorbilder für Synagogen, Kirchen und Moscheen. Mit Vorträgen von Florian Lippke (BIBEL+ORIENT Museum, Schweiz), Klaus Bieberstein (Otto-Friedrich-Universität Bamberg) und Jürgen Krüger (Karlsruher Institut für Technologie).

Katharina Galor: Der Tempelberg

9. Januar 2019
Die Archäologin Katharina Galor spricht über das historische und archäologische Erbe des umstrittensten Orts in Jerusalem – des Tempelbergs (Har haBait). Sie stellt verschiedene wissenschaftliche Initiativen vor und beleuchtet die Rolle von religiös oder politisch motivierten Agenden im Forschungsprozess. (mit Audio-Mitschnitt)

Montagskino: Du sollst nicht lieben

26. November 2018, 19 Uhr
Spielfilmdebüt über das Thema Homosexualität in einem streng religiösen Umfeld.
Regie: Haim Tabakman
Sprache: Hebräisch mit deutschen Untertiteln)

18 Uhr: Kurzführung durch die Ausstellung für Besucher*innen des Montagskinos

Montagskino: Ink of Yam

24. September 2018, 19 Uhr
Während die Tinte in die Haut der Menschen dringt, erzählen sie im Tattooladen vor den Stadtmauern Jerusalems ihre Geschichten.
Regie: Tom Fröhlich
Sprache: Englisch, Hebräisch, Arabisch mit deutschen Untertiteln

18 Uhr: Kurzführung durch die Ausstellung für Besucher*innen des Montagskinos

Michael Sfard:
Streitsache Jerusalem. Der Kampf für Menschenrechte in israelischen Gerichten

6. September 2018, 19 Uhr
Vortrag von Michael Sfard, einem der führenden Menschenrechtsanwälte in Israel (auf Englisch; mit Video-Mitschnitt)

Montagskino:
Three Days and a Child

4. Juni 2018, 19 Uhr
Regie: Uri Zohar
Sprache: Hebräisch mit englischen Untertiteln

18 Uhr: Kurzführung durch die Ausstellung für Besucher*innen des Montagskinos

David Ben Gurion – Ein Staat um jeden Preis

17. Mai 2018, 19:30 Uhr
Buchpräsentation und Gespräch mit dem Autor Tom Segev

Jerusalem geteilt, vereint. Araber und Juden in einer Stadt.

8. Mai 2018, 19 Uhr
Der Autor Menachem Klein im Gespräch mit Cilly Kugelmann (mit Video-Mitschnitt; auf Englisch)

Montagskino:
Berlin-Jerusalem

16. April 2018, 19 Uhr
Regie: Amos Gitai

18 Uhr: Kurzführung durch die Ausstellung für Besucher*innen des Montagskinos

In der Mazzebäckerei

5. April 2018, 11 Uhr
Für Kinder zwischen 7 und 10 in den Berliner Osterferien mit Rundgang durch die Ausstellung

Jerusalem im Konflikt

17. März 2018, 11 Uhr
Führung zu politischen Auseinandersetzungen um Jerusalem im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit

Rechavia – Grunewald im Orient

28. Februar 2018, 19 Uhr
Lesung mit Thomas Sparr über das deutsch-jüdische Jerusalem (mit Audio-Mitschnitt)

Montagskino:
Jerusalem for Cowards

19. Februar 2018, 19 Uhr
Mit anschließendem Gespräch mit den Filmemacherinnen Dalia Castel und Orit Nahmias (auf Englisch, mit Audio-Mitschnitt)

18 Uhr: Kurzführung durch die Ausstellung für Besucher*innen des Montagskinos

Who is carrying the Menorah?

8. Februar 2018, 18 Uhr
Vortrag von Steven Fine über die Träger der Tempelschätze auf dem Titusbogen (auf Englisch, mit Audio-Mitschnitt)

Drei Brote & ein Halleluja

8. Februar 2018, 11 Uhr
Ferienprogramm mit Backworkshop für Kinder zwischen 7 und 10 Jahren

Konzert zum Auftakt der neuen Ausstellung

6. Dezember 2017, 20 Uhr
Jordi Savall mit dem Ensemble Hespèrion XXI und der Capella Reial de Catalunya

Jerusalem im Dialog

Jeden Sonntag um 14 Uhr
Guides mit persönlichem Bezug zu Jerusalem führen zu zweit durch die Ausstellung Welcome to Jerusalem. Im Dialog eröffnen sich neue Perpektiven auf die Stadt.

Jerusalem

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Welcome to Jerusalem

The Jerusalem cityscape; by  Berthold Werner (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Ausstellung

11. Dezember 2017 bis 1. Mai 2019
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Veranstaltungskalender

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