Interkulturelle Öffnung von Schulen. Erfahrungen und Visionen

Podiumsdiskussion – Auftakt des Projekts Vielfalt in Schulen

Sprachdefizite von Schüler*innen, hohe Schulabbrecherquoten – insbesondere bei Jugendlichen aus eingewanderten Familien – und neue Anforderungen für die Lehrerschaft sind symptomatische Kürzel der Diskussion um die heutigen Aufgaben von Schule in der Einwanderungsgesellschaft.

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Ort

Altbau 2. OG, Großer Saal


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Dabei wird die lebensweltliche, soziale, kulturelle und religiöse Vielfalt der Schüler*innen häufig als Hindernis und nicht als Ausgangspunkt zur Gestaltung individueller Lernprozesse gesehen. Die interkulturelle Öffnung von Schulen soll diese Defizitperspektive überwinden, dabei gilt es Lösungsansätze zu entwickeln, die das System Schule als Ganzes in den Blick nehmen.

Gemeinsam mit Akteur*innen aus Schule, Wissenschaft und Politik diskutierten wir, wie die interkulturelle Öffnung von Schulen weiter vorangetrieben werden kann.

Auf dem Podium diskutierten:

  • Dr. Mark Terkessidis
    Journalist, Autor und Migrationsforscher (Köln/Berlin)
  • Karim Fereidooni
    Erziehungswissenschaftler und Autor (PH Heidelberg/Dorsten)
  • Kutlu Yurtseven
    Lehrer, Referent Politische Bildung und Rapper (Köln)
  • Dr. Jutta Deppner
    Ehemalige Schulleiterin des Hermann Hesse Gymnasiums, Partnerschule im Projekt Vielfalt in Schulen (Berlin)

Das Gespräch wurde moderiert von Dr. Nkechi Madubuko; Moderatorin, Autorin und Journalistin (Marburg)

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion fand ab ca. 19:45 Uhr ein kleiner Empfang statt.

Ort

Altbau 2. OG, Großer Saal


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Weitere Informationen

  • Wann

    3. September 2012, 18:30 Uhr

  • Wo
    Altbau 2. OG, Großer Saal

    
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin