res·o·nant LIVE

Urban Intervention von Mischa Kuball

Zur Berlin Art Week erweitert der Künstler Mischa Kuball seine Installation res·o·nant ausgehend vom Jüdischen Museum Berlin in den Stadtraum.

Mit seiner Licht- und Klanginstallation bespielt er zwei der ikonischen Voids des Museumsgebäudes von Architekt Daniel Libeskind. Die Leerräume symbolisieren die physische Leere, die durch die Vernichtung jüdischen Lebens entstanden ist.

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Oranienstraße 1, 10999 Berlin-Kreuzberg

Mit res·o·nant LIVE überträgt Kuball die spitzen Winkel und asymmetrischen Kanten der Voids in eine Bodeninstallation. Die Intervention schafft einen temporären Erfahrungsraum, der Beziehungen zwischen dem Inneren des Museums und dem urbanen Raum herstellt.

Bearbeitete Entwurfsskizze von Daniel Libeskind aus dem Jahr 1989 mit der imaginären Achse, die das Jüdische Museum Berlin mit der Oranienstraße 1 in Kreuzberg (mit x markiert) verbindet.

Bearbeitete Entwurfsskizze von Daniel Libeskind aus dem Jahr 1989 mit der imaginären Achse, die das Jüdische Museum Berlin mit der Oranienstraße 1 in Kreuzberg (mit x markiert) verbindet.

Als Ort der Intervention hat Mischa Kuball den Beginn der Oranienstraße in Kreuzberg ausgewählt. Damit nimmt er den Verweis auf das Gedicht Oranienstraße I von Paul Celan in Libeskinds Entwurf des Museumsgebäudes auf, in das mit seinen emblematischen Achsen und Voids zahlreiche Bezüge zu Orten jüdischen Lebens eingeschrieben sind. Mit seiner Konzeption spannt Kuball einen weiten Resonanzraum zwischen den Leerstellen als Erinnerungsorten und der Berliner Gegenwart.

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Oranienstraße 1, 10999 Berlin-Kreuzberg

Was, wann, wo?

  • Wann

    26. bis 30. September 2018

  • Wo

    Oranienstraße 1, 10999 Berlin-Kreuzberg

  • Eintritt

    frei

Veranstaltungskalender

Auf einen Blick ...

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