DAGESH-Kunstpreis: Open, Closed, Open

Künstler*innengespräch in Deutsch und Englisch

Mit Open, Closed, Open gewannen die Künstler*innen Liat Grayver, Yair Kira und Amir Shpilman 2018 den ersten DAGESH-Kunstpreis für jüdische Nachwuchskünstler*innen, vergeben durch das Jüdische Museum Berlin und das ELES Studienwerk. Ihre multimediale Installation präsentieren sie nun erstmals öffentlich im Jüdischen Museum Berlin. In ihrer Arbeit verbinden sie Medienkunst, Robotik, Raum, Licht und Klang mit der Interaktion der Besucher*innen. Das Gedicht „Open, Closed, Open - פתוח, סגור, פתוח“ des israelischen Lyrikers Yehuda Amichai diente dem künstlerischen Konzept als Inspiration.

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Ort

Altbau EG, Auditorium


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Bild der Künstler*innen Liat Grayver, Yair Kira und Amir Shpilman

Yair Kira, Liat Grayver und Amir Shpilman; Foto: Jule Roehr

Im Gespräch mit Cilly Kugelmann, Jurymitglied des DAGESH-Preises und ehemalige Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin, sprechen die Künstler*innen über die spezifische Rolle von Buchstaben und Sand im Judentum sowie gegenwärtige Erfahrungen des Jüdisch-Seins und die Fluidität von Identitätskonstruktionen.

Über „Open, Closed, Open“

Teil der Installation ist ein Roboter, der eigenständig hebräische Buchstaben in eine große Sandfläche schreibt. Die Besucher*innen können in der Installation selbst aktiv werden und mit einem Pinsel in die Sandfläche schreiben oder das Geschriebene ausradieren. Ihre Bewegungen im Raum werden in abstrakter Form auf einer Leinwand sichtbar gemacht und so ebenfalls zum Gegenstand der Betrachtung. Im Raum verteilte Lautsprecher reagieren auf die Bewegung der Anwesenden und füllen ihn mit menschlichen Stimmen, die die Buchstaben des hebräischen Alphabets auch akustisch erlebbar machen.

Ort

Altbau EG, Auditorium


Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Was, wann, wo?

  • Wann

    Donnerstag, 8. August 2019, 19 Uhr

  • Wo
    Altbau EG, Auditorium

    
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin