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Ab Samstag, 14. März 2020 bleibt das Jüdische Museum Berlin bis auf Weiteres für Besucher*innen geschlossen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Quo vadis Museum?

Ein Streitgespräch zur neuen Museumsdefinition

Welche Aufgaben haben Museen? Wie haben sich diese Aufgaben in den letzten Jahrzehnten verändert? Derzeit diskutiert die internationale Museumswelt darüber, wie eine neue Museumsdefinition lauten soll. Ein aktueller Vorschlag des ICOM – International Council of Museums – sieht Museen unter anderem als „demokratisierende, inklusive und polyphone Räume für kritischen Dialog über die Vergangenheit und die Zukunft“. Ob Museen Orte der politischen und kritischen Debatten sein sollen, welche Rolle Konzepte wie Diversität und Communities spielen oder ob eher die Permanenz der Institution Museum den Kern ausmacht – darüber diskutieren Léontine Meijer-van Mensch (Vorstandsmitglied ICOM International ) und Markus Walz (Vorstandsmitglied ICOM Deutschland).

vergangene Veranstaltung

Ort

Altbau EG, Glashof

Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

In Anlehnung an das TV-Duell der Kanzlerkandidat*innen, wird das Gespräch von Student*innen des Studiengangs Museumsmanagement und -kommunikation der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin moderiert. Die Moderator*innen sind Johannes Berger, Leonie Erbe, Kristina Iskova, Rebecca Stoll und Luna Weis.

Den zweiten Teil des Abends moderieren Alina Gromova (Jüdisches Museum Berlin) und Susan Kamel (HTW Berlin) als Botschafterinnen für das Publikum.

Das Grußwort hält Martin Michaelis, Geschäftsführender Direktor des Jüdischen Museums Berlin.

Eine Kooperation mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Léontine Meijer-van Mensch

Léontine Meijer-van Mensch ist Direktorin der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsens (ethnographische Museen Dresden, Leipzig und Herrnhut). Zuvor war sie Programmdirektorin des Jüdischen Museums Berlin und stellvertretende Direktorin des Museums Europäischer Kulturen in Berlin. Zudem war sie als Dozentin für Kulturtheorie und Berufsethik an der Reinwardt Academie, Amsterdam, und als Dozentin für Kulturgüterschutz, Kulturmanagement und Museologie an der Europa-Universität Viadrina, Frankfurt/Oder, tätig. Sie ist in den Vorständen mehrerer (internationaler) Museumsorganisationen aktiv, z.B. als Vorstandsmitglied des Internationalen Museumsrats (ICOM), und hält regelmäßig Vorträge auf internationalen Konferenzen.

Léontine Meijer-van Mensch; Foto: Gregor Zielke

Prof. Dr. Dr. Markus Walz

Dr. Dr. Markus Walz ist Professor für Theoretische und Historische Museologie an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, Fakultät Informatik und Medien. Er promovierte in Volkskunde an der Universität Bonn. Er promovierte ebenfalls in Geschichtswissenschaften an der Universität Osnabrück. Nach einem Volontariat im Landesmuseum Koblenz war er als Referent für Volkskunde und Bezirksreferent für Ostwestfalen und Lippe im LWL-Museumsamt für Westfalen, Münster, tätig. Er ist Mitglied des Vorstands von ICOM Deutschland.

Prof. Dr. Dr. Markus Walz; Foto: privat

Wenn Sie sich für eine Veranstaltung anmelden, denken Sie bitte daran, dass das Ticket 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung verfällt. Es wird dann an ggf. wartende Besucher*innen gegeben.

Zur ausführlichen Antwort

Was, wann, wo?

  • Wann Do, 30. Jan 2020, 19 Uhr
  • Wo Altbau EG, Glashof

    
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

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