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Villa Jasmin

Filmvorführung mit Gespräch in englischer Sprache im Rahmen der Film- und Lesungsreihe »Zwischen Marrakesch und Maschhad«

Filmausschnitt

Filmstill aus »Villa Jasmin«; France TV Distribution

Frankreich 2008, 87 Minuten, französisch/arabische Originalfassung mit englischen Untertiteln

20 Jahre nachdem er Tunis als Kind verlassen musste, macht sich Serge Boccara 1976 mit seiner Verlobten auf die Suche nach Spuren seiner Kindheit. Am Grab der Eltern und in ihrem früheren Haus, der Villa Jasmin, taucht er in die Geschichte seiner jüdischen Familie ein.

leider verpasst

Übersichtsplan mit allen Gebäuden, die zum Jüdischen Museum Berlin gehören. Der Altbau ist grün markiert

Ort

Altbau 2. OG, Großer Saal
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Im Zentrum seiner Erinnerungen steht dabei der Vater, der aus einer bedeutenden sephardischen Familie stammte, sich der sozialistischen Bewegung anschloss und für die Unabhängigkeit Tunesiens kämpfte. Nach Einmarsch der Deutschen wurde er ins KZ Sachsenhausen verschleppt.
Der Film erzählt vom Leben tunesischer Juden von Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts und gewährt Einblick in die wenig bekannte Zeit der deutschen Besatzung in Tunesien.

Dr. Patrick Bernhard, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, hält einen historischen Einführungsvortrag über die Geschichte Tunesiens im Zweiten Weltkrieg und steht im Anschluss an den Film für Fragen zur Verfügung.

Was, wann, wo?

  • Wann 28. September 2016, 19 Uhr
  • Wo Altbau 2. OG, Großer Saal

    Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

    Zum Lageplan
  • Eintritt

    frei

  • AnmeldungTel: +49 (0)30 25 993 488

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Film- und Lesungsreihe: Zwischen Marrakesch und Maschhad. Juden in islamisch geprägten Ländern (9)