Vor der Haustür. Eine Bustour zu Orten der Zwangsarbeit in Berlin

Begleitprogramm zur Sonderausstellung »Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg«

Mehr als eine halbe Million Menschen wurden im Verlauf des Zweiten Weltkriegs zur Zwangsarbeit nach Berlin verschleppt. Sie arbeiteten bei der Rüstungsindustrie und der Reichsbahn, bei Handwerkern und in Haushalten, in Kirchen und Krankenhäusern. Die Spurensuche führt zu vergessenen Lagern und Fabriken, zeigt aber auch neue Zeichen der Erinnerung. Die Tour endet im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide, dem letzten erhaltenen Lager Berlins, das individuell besichtigt werden kann.

Begleitprogramm zur Ausstellung (6) Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg Alle anzeigen

Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg

2010 wurden während der Ausstellungslaufzeit im Jüdischen Museum Berlin Führungen, Podiumsdiskussionen und weitere Veranstaltungen rund um das Thema Zwangsarbeit und Erinnerungskultur angeboten.

Zwangsarbeit in Europa – Zwangsarbeit in Berlin

4 Oktober 2010, 18 Uhr
Podiumsgespräch mit Expert*innen über den Charakter und Stellenwert von Zwangsarbeit im Nationalsozialismus

Geschichte interkulturell?

1. November 2010, 18 Uhr
Podiumsdiskussion zur Erinnerungskultur in der Migrationsgesellschaft

»Arbeiten für den Feind«

10. November 2011, 14:30 Uhr
Öffentliche Abschlussdiskussion der Konferenz »Zwangsarbeit in Hitlers Europa«

Zeitzeugengespräch mit Helena Bohle-Szacki

10. Januar 2011, 18 Uhr
Helena Bohle-Szacki, die 1928 in Bialystock wurde und ab 1944 in einem Außenlager der KZ-Flossenbürg Zwangsarbeit leisten musste, im Gespräch mit der Publizistin Ewa Czerwiakowski

»Du Opfer… !«

17. Januar 2011, 18 Uhr
Podiumsdiskussion zur Bedeutungsverschiebung des Begriffes »Opfer«

Vor der Haustür

Eine Bustour zu Orten der Zwangsarbeit in Berlin.