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Vom 2. bis 30. November bleibt das Jüdische Museum Berlin aufgrund der Corona-Beschränkungen geschlossen.

Zwei Menschen stehen in einem Raum aus blauem und violettem Licht

Kunst trifft Wissenschaft: James Turrell und der Ganzfeld-Effekt

Vorträge zur Licht-Installation von James Turrell

„Man sieht sich selber sehen“, beschreibt James Turrell das Erlebnis seiner Ganzfeld-Pieces. Im diffusen Lichtfeld seiner Installation Ganzfeld „Aural“, die noch bis 6. Oktober 2019 im Jüdischen Museum Berlin zu sehen ist, verschwinden die Grenzen des Raumes. Ein Gefühl der Orientierungslosigkeit stellt sich ein und zugleich ein seltsamer Schwebezustand.

Seinen Ursprung haben Turrells Arbeiten in dem Art & Technology-Programm der University of California und dem Los Angeles County Museum, in dem Künstler*innen und Wissenschaftler*innen im Kontext der Weiterentwicklung der Raumfahrt gemeinsam die Thematik Ganzfeld untersuchten.

leider verpasst

Ort

Altbau 2. OG, Großer Saal
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Welche wissenschaftlichen Erkenntnisse stehen hinter dem Ganzfeld-Effekt? An diesem interdisziplinären Abend erläutert Ernst Pöppel, ehemaliger Direktor des Instituts für medizinische Psychologie der LMU München, die physiologischen und psychologischen Grundlagen der Wahrnehmungseffekte; Margarete Pratschke, Gastprofessorin für Kunst- und Bildgeschichte der Moderne und Gegenwart, HU Berlin, gibt Einblick in das Art & Technology-Programm und stellt Turrells Arbeiten und die Lichtkunst in den wissenschaftsgeschichtlichen Kontext ihrer Entstehung.

Mit einer Einführung zur Installation Ganzfeld „Aural“ im Jüdischen Museum Berlin von Gregor H. Lersch, Leiter Wechselausstellungen.

Die Referent*innen

Margarete Pratschke ist Kunst- und Bildhistorikerin und erforscht die Geschichte der Bilder in Wissenschaft und Technik sowie die visuelle Kultur der digitalen Gegenwart. Nach der Promotion an der HU Berlin war sie als Postdoc an der ETH Zürich sowie bei eikones in Basel. Seit 2017 ist sie am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der HU tätig, derzeit als Gastprofessorin für Kunst- und Bildgeschichte der Moderne und Gegenwart. Für ihre Forschung zu den Ganzfeldexperimenten im Berliner Schloss erhielt sie 2016 den Caroline von Humboldt Preis.

Porträt von einer Frau

Margarete Pratschke; Foto: Alfred Steffen

Prof. Dr. i.R. Ernst Pöppel hat Psychologie und Biologie in Freiburg und Innsbruck studiert. Er hat an Max-Planck-Instituten und am MIT in Cambridge (USA) über visuelle Wahrnehmung und Zeiterleben gearbeitet. An der LMU München hat er das Institut für medizinische Psychologie und das Humanwissenschaftliche Zentrum geleitet. Seit Jahren ist er Gastprofessor an der Peking University. Seine Mitarbeiter*innen kamen und kommen aus mehr als 40 Ländern. Sein Arbeitsmotto ist: „Scientists are Natural Ambassadors“.

Porträt von einem Mann

Ernst Pöppel, Foto: privat

In Kooperation mit der
Logo der Schering Stiftung

Wenn Sie sich für eine kostenlose Veranstaltung anmelden, denken Sie bitte daran, dass das Ticket bei Nichtabholung 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung verfällt. Es wird dann an ggf. wartende Besucher*innen gegeben.

Zur ausführlichen Antwort

Was, wann, wo?

  • Wann Dienstag, 10. September 2019, 19 Uhr
  • Wo Altbau 2. OG, Großer Saal

    Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

    Zum Lageplan
  • Eintritt

    frei

  • RestkartenDie Veranstaltung ist ausgebucht. Es lohnt sich jedoch, an der Abendkasse nach nicht abge­holten Tickets zu fragen. Diese werden ca. 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn ausgegeben.

    Anmeldung für Journalist*innen Tel.: +49 (0)30 25 993 419
    presse@jmberlin.de

    Hinweis
    Bereits ab 17.30 Uhr haben Besucher*innen der Veranstaltung die exklusive Möglichkeit, das Ganzfeld „Aural“ zu besichtigen. Zeigen Sie dafür einfach Ihr online oder vor Ort gelöstes Veranstaltungsticket am Eingang der Installation vor. Bitte beachten Sie: Es können maximal 6 Personen gleichzeitig die Installation betreten – es kann deshalb nicht garantiert werden, dass alle Besucher*innen Einlass erhalten.

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