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Zvi Cohen: Der Junge mit der Mundharmonika

Zeitzeug*innen im Gespräch – Erfahrungen und Schicksale deutscher Jüdinnen*Juden im Nationalsozialismus

Zvi Cohen kam 1931 als Horst Cohn in Berlin auf die Welt. Eingeschult wurde er 1937 in der jüdischen Schule Choriner Straße. Wiederholt wurde er auf dem Schulweg von der Hitlerjugend angegriffen. Ab 1941 traute er sich schließlich nicht mehr, die Wohnung zu verlassen. In dieser Zeit lernte er, Mundharmonika zu spielen. Im Mai 1943 wurde Zvi Cohen mit seinen Eltern in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Bei der dort aufgeführten Kinderoper Brundibár des tschechischen Komponisten Hans Krása wirkte er einige Male auf seiner Mundharmonika mit.

ausgefallene Veranstaltung

Im Februar 1945 zählten Zvi und seine Eltern zu den 1200 Juden, die freigekauft wurden und mit einem Zug von Theresienstadt in die Schweiz kamen. Wenige Zeit später gelang es Familie Cohn, in das damalige Palästina auszuwandern. Sie ließen sich im Kibbutz Ma‘abarot nieder, wo Zvi Cohen bis heute lebt.

Portraät von Zvi Cohen

Zvi Cohen; Foto: Elisa Makowski, Kibbutz Ma’abarot, Israel April 2019

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Veranstaltungsreihe: Zeitzeugen im Gespräch (12)