5 Sinne
Zubereitung
 
 

In vielen Religionen hat Wein einen wichtigen Stellenwert. Als Getränk der Götter wird er oft als Opfergabe verwendet. In der antiken griechischen Mythologie gibt es den Gott des Weines Dionysos, zu dessen Ehren rauschhafte Feste gefeiert wurden.

Der Rausch, von der einen Religion als Mittel der Annäherung an das Göttliche geschätzt, wird von anderen als Gefahr gesehen. So gibt es im Islam ein kategorisches Alkoholverbot. Das Judentum geht einen Mittelweg. Zwar thematisieren schon die fünf Bücher Moses die Gefahren des übermäßigen Alkoholkonsums, zum Beispiel, wenn Noah zu viel Wein trinkt und besinnungslos und entblößt von seinen Söhnen aufgefunden wird. Andererseits aber ist es ein religiöses Gebot, zum Pessachmahl vier Becher Wein zu sich zu nehmen! In der christlichen Kirche ist der Wein ein fester Bestandteil der Liturgie. Beim Abendmahl steht er für das Blut Christi.

Man kann Wein natürlich auch ohne jegliche religiöse Konnotation einfach genießen – im Glas oder als feine Würze wie in diesem schmackhaften Fenchelgericht.

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