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Jom Kippur

An Jom Kippur, neun Tage nach Rosch ha-Schana, endet die Gedenk- und Bußzeit, die das jüdische Neujahrsfest eröffnet hat. An diesem Tag trägt Gott sein Urteil über die Menschen in das »Buch des Lebens« ein, das nach dieser Bewährung geschlossen und versiegelt wird.

Jom Kippur ist ein Tag ernsthafter Einkehr. Man konzentriert sich auf den Gottesdienst, fastet und lässt die Arbeit ruhen. Viele Juden, fromme und weniger fromme, verbringen diesen Tag in der Synagoge. Jom Kippur, der Versöhnungstag, ist das höchste aller Festtage, der mit dem Blasen des Schofars, einem urtümlichen Instrument, endet.

Historische Postkarten zu Jom Kippur aus der Sammlung des Museums kannst du dir im Online-Schaukasten anschauen

Druckgrafik mit Ziegenbock
»Der Sündenbock« aus der Grafikserie »Abschied vom Golus« von Wilhelm Wachtel
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Jüdischer Kalender

Die jüdische Zeitrechnung beginnt 3.760 Jahre vor der christlichen, nämlich mit dem angenommenen Zeitpunkt der Erschaffung der Welt. Die Einteilung der Monate richtet sich nach dem Mondzyklus, das Jahr wird nach der Sonne berechnet. Der Monat beginnt also mit dem Neumond.

Die Monate des Jüdischen Kalenders sind Tischri, Marcheschwan, Kislew, Tewet, Schewat, Adar, Nissan, Ijar, Siwan, Tammus, Aw, Elul. Das jüdische Jahr beginnt im Herbst mit Tischri (September/Oktober). Nach festem Rythmus werden Schaltmonate eingefügt, um die Abweichung der Tage eines Jahres, die sich aus dem Mondzyklus ergeben, mit dem Sonnenjahr auszugleichen.

Rosch ha-Schana, das jüdische Neujahr fällt nach dem christlichen Kalender im Jahr 2013 z.B. auf den 5. September, dann beginnt das jüdische Jahr 5774. Der Tag beginnt jeweils mit mit dem Sonnenuntergang und hat 24 Stunden

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