Zwangsarbeit
Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg.
Titelbild einer NS-Propagandabroschüre zum Einsatz ausländischer Zwangsarbeiter in Deutschland, 1943. © Sammlung KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, Nordhausen, Foto: Peter Hansen
Im Zweiten Weltkrieg wurden in Deutschland auf nahezu jeder Baustelle und jedem Bauernhof, in jedem Industriebetrieb und auch in Privathaushalten Zwangsarbeiter ausgebeutet. Dort wie in den besetzen Gebieten mussten insgesamt über 20 Millionen Männer, Frauen und Kinder aus ganz Europa als »Fremdarbeiter«, Kriegsgefangene oder KZ-Häftlinge Zwangsarbeit leisten.
Die Ausstellung »Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg« erzählt erstmals die gesamte Geschichte dieses Verbrechens und seiner Folgen nach 1945. Die in der Ausstellung präsentierten historischen Exponate und Fotografien ermöglichen es, das von Rassismus geprägte Verhältnis zwischen Deutschen und Zwangsarbeitern auszuloten - mit allen Handlungsspielräumen, die sich den Menschen boten. Und sie zeigen, dass die Zwangsarbeit von Beginn in der rassistischen Gesellschaftsordnung des NS-Staates verankert war: Die propagierte »Volksgemeinschaft« und die Zwangsarbeit der Ausgeschlossenen - beides gehörte zusammen.
Ausstellungseröffnung
27. September 2010
Wann
28. September 2010 bis 30. Januar 2011
Wo
Altbau 1. OG (großer Rundgang)
Website
Eine Website der »Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora«
www.ausstellung-zwangsarbeit.org
Eine Ausstellung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und
Mittelbau-Dora im Jüdischen Museum Berlin, initiiert und gefördert von
der Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft.«
Nähere Informationen zur Ausstellung und den Interventionen im öffentlichen Raum finden Sie auf einer gesonderten Website.
















