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Micha Ullman: Unten


metallene Skulpturen mit georen mit geometrischen Formenmetrischen Formen

Micha Ullman: Unten, Installationsansicht. Alexander Ochs Galleries Berlin | Beijing
© Foto: Heinrich Hermes

Ausstellungseröffnung

17. März 2011, 19 Uhr

Dauer

18. März bis 31. Juli 2011

Wo

Libeskind-Bau EG, Eric F. Ross Galerie in der Dauerausstellung

Eintritt

mit dem Museumsticket

Micha Ullman ist einer der bedeutendsten israelischen Bildhauer seiner Generation. Seine Familie floh 1933 aus einem Dorf in Thüringen nach Palästina, wo er 1939 in Tel Aviv geboren wurde. Seit den 1970er Jahren ist er in Deutschland mit seinen Arbeiten im öffentlichen Raum präsent. Am bekanntesten ist sein Denkmal zur Erinnerung an die Bücherverbrennung auf dem Berliner Bebelplatz. Im vergangenen Jahr konnte das Jüdische Museum Berlin eine wichtige Arbeit Micha Ullmans erwerben: Die Installation »Unten« ist zusammen mit früher erworbenen Zeichnungen und einem Video über den Künstler in der Eric F. Ross Galerie zu sehen. Micha Ullman führt hier einen Gedanken weiter, den er in vielen seiner Arbeiten formulierte: eigentlicher Gegenstand ist das Abwesende, das Unsichtbare und Unzugängliche. Er tritt damit in einen kongenialen Dialog mit der Architektur Daniel Libeskinds und dessen Konzept der Voids.

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