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Dinge

Highlights aus der Sammlung


Im Rafael Roth Learning Center präsentieren wir besondere Stücke aus unserer Sammlung.

Animiertes Puzzle einer Synagoge

Das Würfelpuzzle können die Besucher selbst zur Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße zusammensetzen.

Schlicht »Dinge« heißt die Rubrik, in der wir die Geschichte dieser Objekte erzählen und ihren historischen wie aktuellen Kontext anhand zahlreicher Bilder, Dokumente, O-Töne und Filme beleuchten.

Mit Hilfe interaktiver und spielerischer Elemente gewinnen die Besucher einen Einblick in unsere Sammlungspraxis und erkunden, wie die Objekte ins Museum kamen, zu welchem Anlass sie entstanden sind und wie sie benutzt wurden.

Notizbuch mit Schrift und Zeichnung

Das Notizbuch, das die Besucher durchblättern können, gehörte dem jungen jüdischen Pfadfinder Erich Meyer (geb. 1920) aus Frankfurt am Main.

Sie können einen silbernen Tora-Zeiger aus dem 18. Jahrhundert bewundern und einem Tora-Schreiber über die Schulter schauen. Sie lösen Rechenaufgaben mit einem mittelalterlichen Rechentisch, wandeln durch den rekonstruierten Garten von Max Liebermann am Wannsee und blättern im Notizbuch eines jüdischen Pfadfinders.

Zeichnung mit Beschneidungsbank

Animationen zeigen die Verwendung der Objekte, so etwa welche Funktion eine Beschneidungsbank während des Beschneidungsrituals erfüllt.

Die historischen Gegenstände werden immer wieder in Bezug zur Gegenwart gesetzt. Wir zeigen eine alte Beschneidungsbank, und ein Chirurg erklärt, wie eine Beschneidung heute im Krankenhaus durchgeführt wird. Das Eiserne Kreuz eines Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg lädt zum Gespräch über Juden in der Bundeswehr ein. Ergänzend zur historischen Chanukka-Lampe aus Silber, bieten wir eine kleine Stilkunde heutiger Modelle aus Aluminium oder Plastik.

Hausschild mit Davidstern

Sein Praxisschild und eine Fotografie – das ist alles, was das Museum von Dr. Max Magner besitzt. Erst die Erinnerung der Zeitzeugen macht die Objekte lebendig.

Einen besonderen Stellenwert haben die Interviews mit Stiftern, Experten und Zeitzeugen. Ein ehemaliger Patient eines jüdischen Zahnarztes, der die NS-Zeit überlebte, kommt zu Wort ebenso wie der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki oder der Europaabgeordnete Daniel Cohn-Bendit.

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